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Ge
prrs.jpg Blutprobenergebnisse des flächendeckend eingesetzten PRRS-ELISA-Antikörpertests (Herd Check PRRS von Firma IDEXX) müssen nach einer Teständerung neu bewertet werden.

Nach Informationen aus Tierarztkreisen müssen die Blutprobenergebnisse des flächendeckend eingesetzten PRRS-ELISA-Antikörpertests (Herd Check PRRS) neu bewertet werden. Hintergrund ist eine kürzlich vom Hersteller (IDEXX) bekannt gemachte Änderung des Tests. Da bisher die Titer nach wiederholter Impfung auf niedrigem Niveau blieben, waren hohe Titer bei konsequent geimpften Herden ein Hinweis auf noch vorhandene Feldviren. Auf diese Weise konnten sehr gut stabile Impfbestände von instabilen Herden aufgrund zirkulierender Feldviren unterschieden werden.
In letzter Zeit traten jedoch vermehrt hohe Titer trotz ordnungsgemäßer Impfung auf, die nach den neuen Erkenntnissen nicht auf PRRS-Probleme, sondern auf den geänderten Test zurückzuführen sind. Mittlerweile ist bekannt, dass die Teständerung auch bei erfolgreicher Impfung bis zu 10 Wochen nach der Impfmaßnahme zu hohen Blutwerten führt. Die Aussage, dass aufgrund hoher Titer neben der Impfung ein zusätzlicher Feldviruskontakt stattgefunden hat, ist in diesem Zeitraum nun nicht mehr mit dem PRRS-Antikörpertest möglich. Um dennoch mittels dieses Tests eine Einschätzung der PRRS-Situation vornehmen zu können, wird empfohlen, frühestens 10 Wochen nach einer Impfung Blutproben zu ziehen. Nach diesem Zeitpunkt müssten die Impftiter stark abgefallen sein, verbliebene hohe Titer sind dann ein Anzeichen von Kontakt der beprobten Schweine mit PRRS-Feldvirus.

Von:
Dr. Christian Ullrich
Telefon 0 61 32/77-89 96
Telefax 0 61 32/77-72 13
E-Mail christian.ullrich@ing.boehringer-ingelheim.com

Binger Straße 173
55216 Ingelheim am Rhein
Telefon 0 61 32/77-0
Telefax 0 61 32/72-0
www.boehringer-ingelheim.com

Weitere Fragen richten Sie bitte an:

IDEXX GmbH
Am Pfädchen 2e
55286 Wörrstadt
+49-6732-944220
http://www.idexx.com

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SCHWEINEPRAXIS

Ultraschallgestützte Katheterisierung bei erwachsenen anästhesierten Yorkshire-Mischlingsschweinenmembers
Der Zugang zu Blutgefäßen, beispielsweise der Vena jugularis, ist insbesondere bei adulten Schweinen mitunter eine Herausforderung. Diese Studie an zehn adulten Yorkshire-Mischlingssäuen mit dem stolzen Gewicht von 78.4 ± 5.6 kg prüft, wie mit Hilfe von Ultraschall ein Zugang in Venen oder Arterien bei anästhesierten Tieren gelegt werden kann.

  • Akute Enzephalopathie infolge Clonazepam-Vergiftung bei einem Hängebauchschweinmembers
  • Temporäre Veränderung der Darmflora bei Gabe von subtherapeutischen Antibiotikadosen an Schweinemembers
  • Einfluss von Geburtsfaktoren auf die spätere Reproduktion von Sauenmembers
  • Chronologische Dokumentation einer Zuchtsau mit PUDSmembers
  • Intramuskuläre Gabe von Dexdemetomidin mit Ketamin versus Alfaxalon beim Schweinmembers
  • Östrogen-Rezeptoren ERα and ERβ im Uterus tragender Sauenmembers
  • Dexdemetomidin plus Ketamin oder Alfaxalon beim Schweinmembers
  • Leptin und sein Rezeptor in den Karpaldrüsenmembers
  • Synkinese des N. trigeminus abducens beim alten Hundmembers
  • Porkines Circovirus Typ 2 und damit assoziierte Erkrankungenmembers
  • Brucellose und Leptospirose bei Wildschweinen in Australienmembers
  • Virusbelastung bei unterschiedlichen klinischen Formen der klassischen Schweinepestmembers


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