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Erste Klon-Fohlen in USA geboren
Nach Klonschaf „Dolly“ 1996 wurden Versuche, Rinder, Ziegen, Schweine, Kaninchen, Mäuse und Katzen zu klonen, unternommen, längst nicht immer erfolgreich. Don Jacklin, Präsident der amerikanischen Maultier-Rennvereinigung, gab jetzt die Geburt zweier gesunder geklonter Maultierfohlen bekannt.

Seit 1998 sponsorte er 304 Versuche, Klonfohlen zu „erzeugen“, der 305. brachte Erfolg: am 4.5.2003 wurden an der Universität Idaho Maultier-Hengstfohlen „Idaho Gem“ und am 9.6.2003 der genetisch identische Bruder „Utah Pioneer“ geboren, beides geklonte Söhne von Franklins Rennmuli-Champion „Taz“.

Eine Premiere in doppelter Hinsicht: Noch nie gab es geklonte Nachkommen bei Pferden und noch nie Bastarde.

Da Eigenschaften wie Exterieur, Rittigkeit und Gänge bei Pferden nur zu etwa 30% durch die Gene und zu 70% durch die Umwelt bestimmt werden und das Klonen extrem aufwendig und der Erfolg sehr unsicher ist, wird es nach Ansicht von Prof. C. Aurich, Leiterin des Zentrums für Künstliche Besamung und Embryotransfer in Wien die Pferdezucht nicht beeinflussen.

Quelle: Cavallo 8/2003, S. 70



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PFERDEPRAXIS

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