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Toxocariasis beim Menschen durch Kontakt mit Hunden
Bislang ging man davon aus, daß die Übertragung von Toxocara canis-Eiern auf Menschen über die orale Aufnahme mit verschmutzter Erde, Sand etc. erfolgte. Einer neueren Untersuchung zufolge könnten die Wurmeier aber aus dem Hundefell kommen...

Klinische Manifestationen einer Toxocariasis beim Menschen sind beispielsweise die okuläre oder die viszerale Larva migrans mit entsprechenden Symptomen.

Insgesamt 60 Hunden aus Großbritannien und Irland wurden Haarproben entnommen und auf Toxocara canis-Eier untersucht. 25% der Hunde waren positiv, insgesamt wurden 71 Wurmeier gefunden, von denen 4,2% embryoniert und 23,9% embryonierend waren. Die maximale Dichte der embryonierten und embryonierenden Eier zusammen betrug 180 und 20 Eier pro Gramm untersuchter Haare.
Diese Werte lagen deutlich über denen der Erdproben.
Dies spricht dafür, daß mit Toxocara canis infizierte Hunde Menschen über direkten Kontakt anstecken könnten.

Quelle: Wolfe, A., Wright, P. (2003): Human toxocariasis and direct contact with dogs. In: The Vet Record,152, 14, 5th April 2003, S. 419-422,



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KLEINTIERPRAXIS

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Wie häufig sind Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen, wie viele davon sind Antikoagulantien (`Rattengift`), wie wirksam ist eine gastrointestinale Dekontamination (GID) im letzteren Fall? Es gibt interessante Erkenntnisse dieser retrospektiven Studie mit knapp 150 betroffenen Tieren, manche davon enorm relevant für die tägliche Praxis: eine Bestimmung der PT 48 Stunden nach Giftaufnahme beispielsweise ist mit und ohne GID ein absolutes Muss und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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