Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Kleintierpraxis /     
 
Intoxikation mit rodentiziden Antikoagulantien (`Cumarinvergiftung`): Neues zu Diagnose und Therapie
`Cumarinvergiftungen` - nach oraler Aufnahme von `Rattengift` - stellen die häufigsten Vergiftungen bei Hunden und Katzen dar. Die Diagnostik wird immer schwieriger, weil die meisten Produkte erst 5-10 Tage nach Giftaufnahme zu klinischen Symptomen und Veränderungen von Blutparametern führen. Was tun?

Bei 20 in der Kleintierklinik der FU Berlin mit Blutungen vorgestellten Hunden wurde retrospektiv eine Vergiftung mit rodentiziden Antikoagulantien diagnostiziert. Die häufigsten Symptome waren Lethargie (90 %), Blässe (75 %) und Dyspnoe (65 %). 17 Hunde bluteten in Körperhöhlen oder entwickelten Hämatome, 8 Tiere zeigten oberflächliche Blutungen. Pleuraergüsse, Lungeninfiltrate und Perikardergüsse bestanden bei 11, 9, bzw. 1 Hund. Einen abdominalen Erguß zeigten 7 Hunde, und 1 Hund entwickelte eine Hämometra. 90 % der Hunde waren anämisch, 60 % leicht bis mittelgradig thrombozytopenisch, und 80 % (12/15) hatten eine Hypoproteinämie. Die Prothrombinzeit (PT) sowie die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) waren bei allen Tieren deutlich verlängert (PT: 40 oder mehr nach 100 s, aPTT: 27.3 oder mehr nach 100 s) [Normwerte PT: 14.6-20.4 s; aPTT: 13.2-18.2 s]. Etwa die Hälfte der Tiere hatten entweder eine normo- (44 %, 4/9) oder Hyperfibrinogenämie (56 %, 5/9) [1.3-3.3 g/l].
Es wurden keine Fibrinabbauprodukte (FDP) im Plasma der 9 untersuchten Tiere festgestellt.

Die Therapie bestand in der Gabe von Vitamin K-1 (20/20), DEA 1.1 kompatibles Vollblut(4/20), `packed red blood cells` (11/20), und/oder frisch gefrorenem Plasma (19/20) sowie in der unterstützenden Therapie. Initial erhielten alle Hunde das Vitamin K-1 subcutan (2.5-5.8 mg/kg). Am zweiten und dritten Tag wurde Vitamin K-1 in der Dosierung von 1.5-3.1 mg/kg 2x täglich s.c. bei 12 und p.o. bei 6 Hunden verabreicht.
Die Erhaltungsdosis betrug 1.0 bis 2.6 mg/kg 2x täglich p.o. über 3 bis 10 Wochen. Die Koagulationszeit verbesserte sich bei den 17 überlebenden Tieren binnen 24 Stunden. PT und aPTT normaöisierten sich bei 3 Hunden binnen 24 Stunden, bei 9 Hunden binnen 48 Stunden und bei 5 Hunden binnen 72 Stunden. 3 Hunde starben während der ersten 72 Stunden durch intrathorakale Blutungen. Trotz schwerer Blutungen konnte eine Überlebensrate von 85% durch die sofortige Intensivtherapie mit Vitamin K-1 und Blutprodukten erzielt werden.


Quelle: S Reitemeyer, B Kohn, U Giger, L Brunnberg (2001): Rodenticide intoxication in 20 bleeding dogs: Diagnosis and therapy. In: Kleintierpraxis, 2001, Vol 46, Iss 9, pp 549+





Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

KLEINTIERPRAXIS

C-reaktives Protein zur Differenzierung zwischen PF und oberflaechlicher Pyodermie
Sowohl der Pemphigus foliaceus als auch die oberflächliche Pyodermie entwickeln Pusteln als primäre Hautveränderungen, aus denen Krusten entstehen. Kann man ein Tzanck-Präparat oder eine Biopsie von Pusteln durchführen, fällt die Differenzierung leicht, bei Krusten gestaltet sich das schon schwieriger. Das C-reaktive Protein (CRP) ist bei Hunden ein Major-Akutphaseprotein und kann ein Entzündungsmarker bei Autoimmunerkrankungen sein. Kann es bei der Differenzierung beider Erkrankungen helfen?

  • Amoxicillin-Clavulansäure bei Hunden mit hämorrhagischer Gastroenteritismembers
  • Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
  • Perioperative Physiologie und Pathologie adipöser Tieremembers
  • Behandlung allergischer Katzen mit subkutanen Ciclosporingabenmembers
  • Intestinale Leiomyositis als Ursache von Pseudo-Obstruktionenmembers
  • Primäre Stabilisierung bei Katzen mit Schwanzabrissmembers
  • Fettgehalt des Futters und intestinale Echogenität bei gesunden Hundenmembers
  • Creatinin und Natrium als prognostische Faktoren bei akuter Pankreatitismembers
  • Endoskopische photodynamische Therapie bei rekurrierenden intranasalen Karzinomenmembers
  • Prävalenz der Chiari-like Malformation bei klinisch gesunden Hundenmembers
  • Erstbeschreibung einer Chiari-like Malformation bei der Katzemembers
  • Milzabszesse beim Pferd - Symptomatik, Therapie und Prognosemembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved