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CHV-1-Impfung tragender H
Zu diesem Ergebnis kommt eine französische Studie, in der die Hündinnen aus der Verum-Gruppe 10 Tage nach dem vermutlichen Deckzeitpunkt sowie 6 Wochen später geimpft wurden: Ihre Welpen zeigten bei der Infektion mit CHV-1 signifikant niedrigere Erkrankungs- und Todesraten.

In dieser Untersuchung wurden 6 Hündinnen, die frei von caninem Herpesvirus 1 (CHV-1) waren, nach dem obigen Schema vakziniert und 6 vergleichbare Hündinnen zur Kontrolle unvakziniert gelassen. Sämtliche welpen wurden im Alter von 3 Tage oronasal mit einem virulenten CHV-1-Stamm infiziert.
Alle 6 geimpften Hündinnen zeigten eine Serokonversion und hohe Antikörper-Titer, als die Welpen infiziert wurden, während die Kontrollhündinnen seronegativ blieben.

62% der Welpen in der KOntrollgruppe starben an der CHV-1-induzierten (18 von 29), und die meisten von ihnen zeigten die charakteristischen klinischen Symptome und makroskopischen Veränderungen einer CHV-1-Infektion. Diese wurde dann auch durch den Virusnachweis oder durch PCR nachgewiesen.
Keiner der Welpen aus der Kontrollgruppe starb an einer CHV-1-Infektion.

Die Wirksamkeit der Impfung wurde in CHV-1-positiven Zuchten bestätigt. Die Belegungsraten schienen zusätzlich bei den geimpften Tieren höher zu sein, und die Mortalitätsrate der Welpen bis zum Absetzen war signifikant niedriger bei den geimpften Muttertieren.

Quelle: Poulet H, et al (2001): Protection of puppies against canine herpesvirus by vaccination of the dams. In: Vet Rec 2001 Jun 2;148(22):691-5





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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung eines primären extrakranialen nasopharyngealen Meningioms bei einem Labradormembers
Der achtjährige Labrador Retriever wurde wegen eines wegen spezifischen Problems vorgestellt: inspiratorische Atemprobleme mit Stertor, was an zahlreiche Differentialdiagnosen denken lässt. Mittels Bildgebung wurde die Liste jedoch schnell eingeengt, denn in der Rhinoskopie und dem MRT fand sich eine nasopharyngeale Zubildung, die bis in den Nasopharynx reichte, aber nicht bis zu den Meningen. Sie war auf den T1- und den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens im Vergleich mit dem normalen Hirnparenchym und nahm signifikant Kontrastmittel auf. Was könnte dies sein?

  • Arterielle Embolisation beim hepatozellulärem Karzinommembers
  • Verteilung von Steinen im Ureter bei Katzenmembers
  • Entfernung eines retrobulbären Fremdkörpers mit Hindernissenmembers
  • Akute Nierenschädigung nach traumatischer Rhabdomyolyse bei einer Hündinmembers
  • Ungewöhnliche Ursache einer perakuten kortikalen Enzephalopathie bei einer Katzemembers
  • Trachealkollaps bei vier kleinen Hunden mit `Cumarinvergiftung`members
  • Oxythiamin zur Verbesserung der Ketokonazol-Wirkung bei Malassezienmembers
  • MRT-Befunde bei Hunden mit Entzündung der Orbitamembers
  • Lebensqualität nach chirurgischer Behandlung von portosystemischen Shuntsmembers
  • ACTH-Dosis im Stimulationstest bei Hunden mit Verdacht auf Hypoadrenokortizismusmembers
  • Ex vivo Immunzelltherapie bei Hunden mit atopischer Dermatitismembers
  • Diagnose einer pyogranulomatösen Ureterveränderung mittels aller bildgebenden Verfahrenmembers


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