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Hufrehe h
sp2004_20032.jpg Foto: Dr. Stefanie Peters
In einer kürzlich publizierten Untersuchung der University of Pennsylvania wurde ein erstaunlicher Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer Hufrehe und einer Dysfunktion der Pars intermedia der Hypophyse hergestellt.

Mit Beginn der warmen Jahreszeit treten auch Rehefälle gehäuft auf, speziell bei Tieren sogenannter `Primitivrassen`. Internsiv wird seit Jahrzehnten nach Ursachen bzw. Auslösern geforscht.

Untersucht wurden die endogenen ACTH-Konzentrationen von 40 Pferden, die an Hufrehe erkrankt waren. In 70 Prozent der Fälle (28 Tiere) wurden einzelne erhöhte ACTH-Spiegel gemessen.
Bei diesen Patienten lag das Durchschnittsalter bei 15,5 Jahren, bei den übrigen bei 14,5 Jahren. Eine chronische Rehe war bei der ersten Gruppe (mit Verdacht auf Dysfunktion der Pars intermedia, PPID) signifikant häufiger.
Am häufigsten entwickelte sich eine Rehe in den Monaten Mai und September.

Klinisch zeigten die Pferde mit Verdacht auf PPID eine anormale Körperfettverteilung, eine Vorwölbung der Fossa supraorbitalis und Hirsutismus. Lediglich 5 der Tiere mit vermuteter PPID zeigten außer der Hufrehe keine klinischen weiteren Symptome.

Quelle: Donaldson, MT, Jorgensen, AJR, Beech, J (2004): Evaluation of suspected pituitary pars intermedia dysfunction in horses with laminitis. In: JAVMA 2004 (224): 7, pp 1123-27


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PFERDEPRAXIS

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