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Neoplasien als Ursache f
Bayer1912.jpg
Foto ©: Bayer Animal Health

Uveitis wird beim Hund häufig diagnostiziert und oft rein symptomatisch therapiert, ohne die Primärursache zu eruieren. Ein gravierender Fehler, wie eine amerikanische Studie mit mehr als 100 Uveitis-Patienten belegt: bei einem Viertel der Tiere waren Neoplasien die Ursache!

Bei dieser retrospektiven Untersuchung sollten Signalement, Anamnese, klinisches Bild und ophthalmologische Befunde von Hunden mit Uveitis in Korrelation mit der ätiologischen Ursache gebracht werden.

102 Hunde, die mit klinischen Symptomen einer Uveitis am NCSU-VTH von 1989 bis 2000 vorgestellt wurden, wurden in die Studie einbezogen und ihre Patientendaten überprüft. Nur Tiere mit einer kompletten diagnostischen Aufarbeitung, mit einer vollständigen Dokumentation des weiteren Verlaufs und mit einer Uveitis, die nicht aufgrund von Trauma oder hypermaturen Katarakts sekundär aufgetreten war, wurden aufgenommen.

Das Durchschnittsalter ± SD aller Hunde lag bei 6.2 ± 3.6 Jahre. 33 unkastrierte und 16 kastrierte Rüden sowie 14 unkastrierte und 27 kastrierte Hündinnen waren vertreten. 14 Rassen waren insgesamt repräsentiert, am häufigsten Golden Retriever (n = 14).

Bei 59 Hunden (58%) wurde eine idiopathische/immunvermittelte Uveitis diagnostiziert, bei 25 Hunden (24.5%) Neoplasien und bei 18 Hunden (17.6%) infektiöse Ursachen.

Das häufigste klinische Symptom war wäßriger Augenausfluß (bei 88 Hunden, also 86%). Die häufigste infektiöse Ursache war Ehrlichia canis (n = 7). Lymphosarkome (n = 17) stellten die häufigste Neoplasie dar. Bei 60% der Hunde mit Uveitis konnte keine Primärursache gefunden werden, und sie wurden als idiopathisch oder immunvermittelt diagnostiziert.

Immerhin 25% der Tiere in dieser Untersuchung hatten ursächlich entweder okuläre und/oder systemische Neoplasien, 17% der Tiere litten an Lymphosarkomen. Weitere 18% hatten eine infektiöse Primärursache für ihre Uveitis.

In Anbetracht der hohen Zahl systemischer Erkrankungen, die mit einer Uveitis assoziiert war, ist eine ausführliche Diagnostik der Primärursache dringend anzuraten, bevor eine symptomatische antiinflammatorische Therapie begonnen wird.


Quelle: Massa, Kathleen L., Gilger, Brian C., Miller, Tammy L. & Davidson, Michael G. (2002): Causes of uveitis in dogs: 102 cases (1989-2000).
In: Veterinary Ophthalmology 5 (2), 93-98.




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KLEINTIERPRAXIS

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Eine hochinteressante Entdeckung wurde jüngst publiziert, die möglicherweise in der Krebstherapie beim Hund künftig eine Rolle spielen könnte: Sulforaphane (SFN) ist ein natürlich vorkommendes Isothiozynat aus dem Vorläufer Glucoraphanin (GFN), den manche Kreuzkräuter wie Broccoli produzieren. SFN kann über verschiedene Mechanismen Tumorwachstum supprimieren, beispielsweise über die Hemmung der Histon-Deacetylasen. 10 gesunden Hunden wurde in dieser Studie eine Dosis Broccoli-Supplement oral verabreicht und dann die genaue Absorption von SFN verfolgt. Hochinteressant!

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