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Hypophysengr
Hyperadrenokortizismus (Morbus Cushing) stellt eine der häufigsten Endokrinopathien beim Hund dar. Etwa 90 Prozent sind durch einen Tumor der Hypophyse bedingt. Diese Untersuchung aus Zürich weist einen Zusammenhang zwischen der Tumorgröße und neurologischen Symptomen nach: Kritisch wird es ab etwa 1 cm Tumorgröße.

28 Hunde mit hypophysärem Hyperadrenokortizismus wurden in die Untersuchung einbezogen und die Größe des Tumors per CT ermittelt.

11 von ihnen zeigten zum Untersuchungszeitpunkt neurologische Auffälligkeiten: Apathie unterschiedlichen Grades, Desorientierung, Kreisbewegungen, Stupor, Aggressivität etc. wurden beschrieben.

Bei den Tieren mit neurologischen Symptomen waren die hypophysären Tumoren signifikant größer als bei den übrigen (Median 1,5 cm bzw. 0,6 cm). Mit nur einer Ausnahme hatten die Hunde mit Tumoren von 1 cm oder größer neurologische Symptome.

Quelle: Reusch, C., et al. (2001): Zusammenhang zwischen computertomographisch ermittelter Hypophysengröße und dem Auftreten neurologischer Symptome bei Hunden mit Cushing-Syndrom. In: Kleintierpraxis 46, Heft 3 (2001), S. 133-139


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KLEINTIERPRAXIS

Radiotherapie bei Sialocelen des Hundes
Unter Sialocele versteht man bekanntlich die Ansammlung von Speichel, der aus einer geschädigten Speicheldrüse oder deren Ausführungsgang ausgetreten und mit einem Granulationsgewebe umgeben ist. Die chirurgische Therapie gilt als Therapie der Wahl mit einer Rezidivrate von 5-14%. Doch Speicheldrüsengewebe reagiert auch sehr empfindlich auf Bestrahlung, und so liegt die Frage nahe, ob die Radiotherapie nicht eine ebenso gute Wahl sein könnte und wenn ja, mit welcher Startdosis man beginnen sollte.

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