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Innovative Therapie gegen Schimmelpilze
Eine Allergie gegen Schimmelpilze wird bei Hunden und Menschen verhältismäßig häufig diagnostiziert. Allergenvermeidung wäre wünschenswert, ist aber selten praktikabel. Ein neuer Therapieansatz wurde jetzt an der Medizinischen Universität Innsbruck gefunden: eine genetische Blockade des Eisenhaushalts von Aspergillus fumigatus.

Ein Forscherteam um Hubertus Haas und Markus Schrettl am Institut für Molekularbiologie der Universität von Innsbruck hat nun den Eisenhaushalt des Schimmelpilzes genetisch blockiert.
Der Schimmelpilz bedient sich der so genannten Siderophoren bei der Aufnahme des lebenswichtigen Eisens. Die niedermolekularen Peptide binden das Eisen und werden einerseits zur Aufnahme des Eisens aus den Zellen ausgeschieden und andererseits zur intrazellulären Eisenspeicherung herangezogen. Durch die gezielte Zerstörung des Siderophorsystems verliert der Pilz die notwendige Eisenzufuhr und stirbt ab.
Im Tierversuch konnte das Modell bereits bestätigt werden.

Als nächstes hoffen die Forscher entsprechende Medikamente gegen Pilze entwickeln zu können. `Die detaillierte Kenntnis des Siderophor-Stoffwechsels ermöglicht die Untersuchung des Systems als möglichen Angriffspunkt für die Bekämpfung der Aspergillose und anderer Pilzinfektionen`, erläutert Hubertus Haas die Bedeutung dieses Durchbruchs.

Die Forscher konnten bereits 30 Gene identifizieren, deren Genprodukte an dem System beteiligt sind. Dass die Entwicklung antifungaler Therapien vorangeht, zeigt die Patent-Anmeldung eines neues Screeningverfahrens nach antifungalen Substanzen. Dieses Patent erhielt kürzlich die Auszeichnung Life Science Business Award des Gründerzentrums CAST.


Quelle: www.pte.at


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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung dermatophytischer Pseudomycetome bei zwei Frettchenmembers
Dermatophytische Pseudomycetome sind atypische Formen einer Dermatophytose, wobei sich die Infektion in den tiefen dermalen und subkutanen Geweben befindet. Obwohl sie selten vorkommen, werden sie meistens im Zusammenhang mit Microsporum canis oder Trichophyton sp. gesehen. Sie wurden bisher bei Katzen, Hunden und Pferden beschrieben, insbesondere bei Perserkatzen und andere Langhaarkatzen sind sie regelmäßig zu finden. Bei Frettchen wurden sie bislang nicht beschrieben.

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