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Heredit
Dysautonomien werden selten beim Hund diagnostiziert, äußern sich in unterschiedlich stark ausgeprägtem Vomitus und Diarrhoe und sind vermutlich hereditär bedingt. In diesem ungewöhnlichen Fallbericht wird von einer Mutterhündin samt 5 Welpen berichtet, die an dieser ungewöhnlichen Erkrankung litten. Möglicherweise tritt sie häufiger auf als bislang vermutet?

Vier von insgesamt fünf Welpen eines Deutsch Kurzhaar-Wurfes wurden im Alter von fünf Wochen wegen Vomitus und Diarrhoe vorgestellt. der fünfte Welpe war bereits einen Tag zuvor verstorben, und die Mutterhündin war wegen vermuteter Dysautonomie euthanasiert worden.

Zum Untersuchungstermin zeigten 2 Welpen Vomitus und Diarrhoe, die beiden übrigen erschienen gesund.

Die durchgeführten Untersuchungen bestätigten den Verdacht auf Dysautonomie bei den erkrankten, nicht aber den gesunden Welpen.

Am 5. Tag der stationären Aufnahme zeigte auch einer der bis dato gesunden Welpen Vomitus und Diarrhoe und wurde gleichfalls positiv für Dysautonomie untersucht.

Die Diagnose `Dysautonomie` wurde bei sämtlichen betroffenen Tieren bei der Obduktion bestätigt.



Quelle: Kenneth R. Harkin, Jerome Nietfeld, Julie R. Fischer (2002): Dysautonomia in a Family of German Shorthaired Pointers. In: Journal of the American Animal Hospital Association 38:55-59 (2002)




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KLEINTIERPRAXIS

Praevalenz primaerer Lungentumoren bei Hunden durch Passivrauchen
Tabakrauch gilt als bedeutendster Luftverschmutzer in Innenräumen, und über die Entstehung primärer Lungentumore nicht nur bei Rauchern, sondern auch bei passiv rauchenden Familienmitgliedern ist viel berichtet worden. Wie sieht es bei den Hunden in Raucherhaushalten aus? Bestehen bei ihnen auch gehäuft primäre Lungentumore, die ansonsten ja bei dieser Species eher selten vorkommen? Eine hochinteressante Studie!

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