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Kutanes H
Eine essentielle Frage, wenn dieser glücklicherweise ziemlich seltene Tumor diagnostiziert wird, ist doch die bevorstehende Operation keineswegs eine leichte. Verbessert sie wirklich die Prognose? Diese kürzlich publizierte retrospektive Studie gibt die Antwort: operieren, aber richtig.

Die Daten von 18 Katzen mit kutanem Hämangiosarkom (HSA) wurden in dieser retrospektiven Studie analysiert. Bewertet wurden das Alter zum Zeitpunkt der Diagnose, Rasse, Geschlecht, Lokalisation des Tumors und Tumorgröße, Art der Therapie, Überlebenszeit, Erkankungsfreies Intervall sowie die Todesursache.

Eine aggressive chirurgische Entfernung des Tumors wurde bei 10 Katzen vorgenommen, eine komplette chirurgische Exzision in 5 von diesen Tieren.

Die mittlere Überlebenszeit war statistisch signifikant länger bei den Katzen die operiert wurden. Diejenigen Katzen, bei denen ein kutanes HSA mit aggressiver chirurgischer Exzision des Tumors behandelt wurden, haben vermutlich eine relativ gute Langzeit-Prognose.

Quelle: Kevin P. McAbee, Lori L. Ludwig, Philip J. Bergman, Shelly J. Newman (2005): Feline Cutaneous Hemangiosarcoma: A Retrospective Study of 18 Cases (1998–2003). In: Journal of the American Animal Hospital Association 41:110-116 (2005)



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KLEINTIERPRAXIS

Update zu Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen
Wie häufig sind Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen, wie viele davon sind Antikoagulantien (`Rattengift`), wie wirksam ist eine gastrointestinale Dekontamination (GID) im letzteren Fall? Es gibt interessante Erkenntnisse dieser retrospektiven Studie mit knapp 150 betroffenen Tieren, manche davon enorm relevant für die tägliche Praxis: eine Bestimmung der PT 48 Stunden nach Giftaufnahme beispielsweise ist mit und ohne GID ein absolutes Muss und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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