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Calcinosis multipler Pfotenballen bei zwei Katzen
Calcinosis cutis ist bei Hunden ein häufigeres, bei Katzen ein eher seltenes Phänomen. Umso spannender ist dieser gerade publizierte Fallbericht aus Belgien, der Verkalkungen an multiplen Pfotenballen gleich bei mehreren Katzen beschreibt. Eine hatte eine chronische Niereninsuffizienz, eine einen Hyperparathyreoidismus, beides eher häufige Erkrankungen bei älteren Katzen. Kommen derartige Pfotenveränderungen bei Katzen möglicherweise häufiger vor und werden übersehen?

Bei der ersten Katze mit Verkalkungen multipler Pfotenballen wurde der Verdacht auf ein metastasierendes Geschehen durch die labordiagnostischen Nachweise eine Hyperphosphatämie und eines Calcium-Phosphor-Löslichkeitsprodukts > 7 g/L erhärtet. Der klinische Verdacht auf Hyperparathyroidismus konnte nicht erhärtet werden, weil ein zuverlässiger Parathormon-Testassay für Katzen fehlte.

Die zweite Katze litt unter chronischem Nierenversagen und wurde initial mit einer irregulären nodulären Kalzifikation im Bereich des Kinns vorgestellt. Diätetische und medizinische Therapiemaßnahmen schlugen fehl und das Tier wurde euthanasiert.

Bei der anderen Katze konnte eine Hyperthyreose durch Laboruntersuchungen und Szintigraphie bestätigt werden; zusätzlich bestand eine Hyperphosphatämie ohne gleichzeitige Azotämie.

Auf die intravenöse Therapie mit radioaktivem Jod (131I) kam es zu einer Reauktion und Normalisierung des Serum TT4 sowie des Phosphors, und gleichzeitig verschwanden die Kalzifikationen in den Pfotenballen.


Quelle: DECLERCQ, J. & BHATTI, S. (2005): Calcinosis involving multiple paws in a cat with chronic renal failure and in a cat with hyperthyroidism. In. Veterinary Dermatology 16 (1), 74-78.




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KLEINTIERPRAXIS

Methadon versus Buprenorphin zur perioperativen Analgesie bei Ovariohysterektomie
Buprenorphin ist mittlerweile ein Standard-Analgetikum beim Hund, Methadon derzeit weniger gebräuchlich. Zu Unrecht? Diese Studie an acht Hündinnen, die sich einer Ovariohysterektomie unterzogen und randomisiert und verblindet entweder mit Methadon oder Buprenorphin präoperativ behandelt wurden, liefert interessante Ergebnisse.

  • Unterschiedliche Staphylococcus pseudintermedius-Resistenzmuster am selben Hund bei Pyodermien
  • Übertragung fäkaler Mikrobiota bei Welpen mit Parvovirosemembers
  • Honig-basierendes Gel gegen Staphylococcus pseudintermedius und Malassezia pachydermatismembers
  • Vergleich der Wirksamkeit verschiedener Antiparasitika bei kutaner Myiasis des Hundesmembers
  • Neues Verfahren zur Differenzierung von Hunden mit Hypothyreose und NTImembers
  • Review zur caninen Bartonellosemembers
  • Vaskuläre Neoplasien der Cornea bei Hund, Katze und Pferdmembers
  • Rezeptpflichtige vegetarische Diät für Hunde mit Futterunverträglichkeit/-allergiemembers
  • Erstbeschreibung einer neuronalen Heterotopie bei einem Katzenwelpenmembers
  • Konduktiver Verlust des Hörvermögens bei Hunden nach Anwendung öliger Ohrmedikamentemembers
  • Sehvermögen bei Katzen mit hypertensiver Chorioretinopathiemembers
  • Alles nur Genetik? Update caniner Cardiomyopathienmembers


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