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Ureterruptur - welche diagnostischen Anhaltspunkte gibt es?
Die Ruptur von einem oder beiden Ureteren kommt nach stumpfen Traumata (meist Autounfällen) nicht selten vor und ist dann auch häufig mit multiplen anderen Schädigungen vergesellschaftet. In dieser retrospektiven Studie wurden die erhobenen klinischen Befunde zusammengetragen. Sehr hilfreich für alle Tierärzte, die auch Notdienste anbieten!

Acht Hunde, eine Katze und ein Frettchen mit Ureterruptur nach stumpfem Trauma wurden in diese retrospektive Studie einbezogen.

Die häufigsten klinischen Befunde bei ihnen waren abdominale Spannung/Schmerz (5/10 Tiere) und Makrohämaturie (5/6 Tiere).

Multiple Organschädigungen traten gleichfalls häufig auf (7/10 Tiere).

Bei der radiologischen Untersuchung wurden vor allem Verlust von peritonealen und retroperitonealen Details gesehen (4/6 Tiere).

Die am häufigsten durchgeführte Therapie bestand in der Ureteronephrektomie (5/7 chrirugischen Eingriffen).

Bei den drei der fünf Patienten, die für die Verlaufskontrolle weiterhin zur Verfügung standen, gab es keinerlei Anzeichen für irgendwelche assoziierten Probleme.



Quelle: Chick Weisse, Lillian R. Aronson, Ken Drobatz (2002): Traumatic Rupture of the Ureter: 10 Cases. In: Journal of the American Animal Hospital Association 38:188-192 (2002)




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KLEINTIERPRAXIS

Update zu Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen
Wie häufig sind Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen, wie viele davon sind Antikoagulantien (`Rattengift`), wie wirksam ist eine gastrointestinale Dekontamination (GID) im letzteren Fall? Es gibt interessante Erkenntnisse dieser retrospektiven Studie mit knapp 150 betroffenen Tieren, manche davon enorm relevant für die tägliche Praxis: eine Bestimmung der PT 48 Stunden nach Giftaufnahme beispielsweise ist mit und ohne GID ein absolutes Muss und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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