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Atrophische Myositis der Masseter-Muskulatur beim Hund
Auch bekannt als `eosinophile Myositis`, wird diese Erkrankung heutzutage zu den immunvermittelten Myopathien gerechnet, deren Ätiologie noch weitgehend ungeklärt ist. Betroffen von der Erkrankung sind ausschließlich TypII-Muskelfasern, also die Mm. masseter, temporalis, pterogoideus und tensor veli palatini, die nach fokaler Myositis progressiv zerstört werden. Die Diagnose kann schwierig sein - die Muskelenzyme sind nämlich oft normal...

So auch in diesem Fallbericht, der von der FECAVA in ihrer Fachzeitschrift kürzlich publiziert wurde: Der einjährige Schäferhund war stark abgemagert und litt unter chronischen Problemen beim Kauen und Problemen beim Schließen des Fangs. Die Masseter- und Temporalismuskulatur war extrem atrophisch.

Die durchgeführten klinischen Untersuchungen waren unauffällig, auch die Muskelenzyme. Die endgültige Diagnose lieferte letzlich die histopathologische Untersuchung mehrerer Muskelbiopsien...

Quelle: E. Quiroz-Rothe, E. Aguilera-Tejero, J.-C. Estepa, I. Lopez-Villalba, J.L.L. Rivero (2005): Canine atrophic masticatory muscle myositis: A Case report.
www.fecava.org




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KLEINTIERPRAXIS

C-reaktives Protein zur Differenzierung zwischen PF und oberflaechlicher Pyodermie
Sowohl der Pemphigus foliaceus als auch die oberflächliche Pyodermie entwickeln Pusteln als primäre Hautveränderungen, aus denen Krusten entstehen. Kann man ein Tzanck-Präparat oder eine Biopsie von Pusteln durchführen, fällt die Differenzierung leicht, bei Krusten gestaltet sich das schon schwieriger. Das C-reaktive Protein (CRP) ist bei Hunden ein Major-Akutphaseprotein und kann ein Entzündungsmarker bei Autoimmunerkrankungen sein. Kann es bei der Differenzierung beider Erkrankungen helfen?

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