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Vorsicht bei Knoblauchf
`Natürliche` Heilmethoden boomen derzeit, und so werden zahlreiche Pferde von ihren Besitzern mit Knoblauch gegen Ekto- und Endoparasiten `behandelt`. Was aber kaum jemand weiß: Das im Knoblauch enthaltene Allicin kann bereits in niedriger Dosis bei Pferden eine Anämie auslösen, die erst Wochen nach Absetzen des Knoblauchs reversibel ist!

An der Universität Guelph in Kanada wurde eine entsprechende Studie durchgeführt, in der den Probanden initial 0,05 mg Knoblauch je kg Körpergewicht zweimal täglich mit Melasse gefüttert wurde. Die Dosis wurde über 71 Tage langsam bis auf 2x täglich 0,25 mg/kg gesteigert.

Eine Schädigung der Erythrozyten wurde ab der Dosierung von 0,2 mg/kg ermittelt.

Die Blutwerte normalisierten sich erst 5 Wochen nach Beendigung der `Knoblauch-Kur` wieder. Fazit der Studie: vor Knoblauch-Dauergaben wird dringend gewarnt.

Quelle: Cavallo Heft 7/2005, S. 70


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PFERDEPRAXIS

Haemangiosarkome bei zwei American Quarter Horse-Vollbruedern
Gibt es eine genetische Grundlage für Hämangiosarkome bei Pferden? Diese Frage stellen die Autoren dieser Fallbeschreibungen, denn der im Gegensatz zu Hunden bei Pferden sehr seltene maligne Tumor wurde mit einer ungewöhnlichen Organbeteiligung bei den beiden Wallachen gesehen, die unabhängig voneinander mit unterschiedlicher klinischer Symptomatik vorgestellt wurden.

  • Revidiertes Consensus-Statement des ACVIM bezüglich Drusemembers
  • Erfolgreiche konservative Therapie einer komplexen Salter-Harris III-Fraktur beim Saugfohlenmembers
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