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Der Alptraum vieler Pferdebesitzer und -tierärzte: Pferde mit `Sommerekzem`, die sich infolge quälenden Juckreizes selbst teilweise schlimme Hautveränderungen beibringen. Daß bei Hunden mit vergleichbaren Erkrankungen die spezifische Immuntherapie Erfolgsaussichten von etwa 70 Prozent hat, ist lange bekannt. Doch wie sieht es bei Pferden aus, wo die Allergene oft bestimmte Insekten sind?

Ähnlich, so sagt eine gerade publizierte Studie, zumindest bei noch relativ kurz erkrankten Tieren: Bei 71 mittels spezifischer Immuntherapie (SIT) behandelten Pferden wurden mehr als die Hälfte `viel besser ` oder `deutlich` besser (zusammen 52,1%), 16,9% wurden `etwas besser`, 2,8% `symptomfrei`. Bei 28,2% der Tiere zeigte sich keine Veränderung.

Betrachtet man den Therapieerfolg in Abhängigkeit von der Krankheitsdauer, fallen gravierende Unterschiede ins Auge: Bestehen die Symptome bereits 3-5 Jahre, bleiben 35,5% der Tiere trotz SIT unverändert, bestehen die Symptome 6-11 Jahre, bessern sich noch 50% der Tiere auf die Behandlung.
Besteht das `Sommerekzem` bereits 12 Jahre und mehr, konnte bei keinem der untersuchten Patienten mehr eine Besserung mittels der SIT erreicht werden.

Quelle: R. Wagner, B. Hunsicker (2005): Serologische Allergietests und spezifische Immuntherapie. In: Pferdespiegel 2/2005, S. 59-62


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PFERDEPRAXIS

Klossiella equi als Ursache akuten Nierenversagens nach NSAID-Therapiemembers
Dieser Fallbericht ist enorm interessant: Eine sechsjährige Cheval Canadien-Stute wird mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) behandelt und mit den klinischen Symptomen eines akuten Nierenversagens vorgestellt. Und bei der Untersuchung des Urinsediments finden sich kleine Protozoen, die sich ale Klossiella equi erweisen. Sogar bislang noch nicht beschrieben als Sporozysten und als frei flotierende Sporozoiten im Urin werden identifiziert. Was nun?

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