Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Schweinepraxis /     
 
Beeinflu
Bei Mensch und Hund weit verbreitet, mitunter auch bei Pferd und Katze eingesetzt: Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, soll eine immunstimulierende Wirkung entfalten. Gilt das auch für Schweine? Eine hochinteressante Studie aus Weihenstephan!

Getrocknete Sonnenhutpflanzen als Futterzusatz im Sauen-, Ferkel- und im Mastschweinfutter - bringen sie tatsächlich eine Veränderung in Wachstumsrate, Blutbild, aber auch in Plasma-Enzymen, Proliferation von Lymphozyten, Antikörperbildung sowie Protein- und Immunglobulingehalt des Kolostrums gegenüber der mit Luzerndemehl gefütterten Kontrollgruppe? Das sollte diese Studie zeigen.

Insgesamt 36 Sauen erhielten 0%, 1.2%ige, oder 3.6%ige Echinacea Cobs als Zusatzfutter von Tag 85 bis 110 der Trächtigkeit und 0%, 0.5%ige oder 1.5%ige Echinacea Cobs bis zum Tag 28 der Laktation.

Hier gab es keinen signifikanten Unterschied in Wachstumsrate, Gewichtsverlust, Blutbild, Plasmaenzymen und Kolostrum-Zusammensetzung.

Die Saugferkel entwickelten sich nicht anders während der Laktation und während der anschließenden vierwöchigen Kontrollphase nach dem Absetzen.

Der Gesundheitsstatus war in allen Gruppen vergleichbar.

In einer weiteren Untersuchung über insgesant 6 Wochen an 36 Ferkeln (5.822.1 kg Körpergewicht) wurde den Tieren 1.8%ige Echinacea Cobs bzw. 20 mg/kg Flavomycin® zugefüttert. Auch hier gab es keine signifikanten Unterschiede in den genannten Parametern.

Lediglich die Futterverwertung der Echinacea-Gruppe war etwas höher (um 4%, d.h. 1.54 vs. 1.60).

In einer dritten Untersuchung schließlich wurden 48 Läufer zum Ende der Mastperiode hin über einen Zeitraum von 9 Wochen untersucht, in denen zwei Supplementationsphasen lagen (Wochen 13 und 79).

Die Gruppen erhielten entweder 0%ige oder 1.5% ige Cobs oder 46 ml eines gepressten Saftes (kommerzieller Standard).

Die Impfungen gegen Rotlauf wurden in den Wochen 1 und 5 durchgeführt und die spezifische Immunreaktion überprüft.

Wachstumsrate und Blutbild waren bei allen Gruppen vergleichbar, wobei die Futterverwertung bei beiden Echinacin-Zusatzgruppen signifikant besser (p < 0.03) war als die der nicht supplementierten Kontrollgruppe (2.44 vs. 2.51).

Weiterhin zeigten die Rotlauf-Antikörper bei den beiden supplementierten Gruppen signifikante Unterschiede (p < 0.05), die mit der Menge der Zufütterung auch korrelierten.

Daraus wurde geschlossen, daß Echinacea purpurea als Futterzusatz benutzt werden könnt, um eine Stimulation in der Immunreaktion und eine bessere Futterverwertung bei Schweinen zu erzielen. Für die Wirkung scheinen Cobs kommerziellem Echinacin-Saft ebenbürtig zu sein.




Quelle: Maass, N., Bauer, J., Paulicks, B. R., Böhmer, B. M. & Roth-Maier, D. A. (2005): Efficiency of Echinacea purpurea on performance and immune status in pigs. In: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 89 (7-8), 244-252.





Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

SCHWEINEPRAXIS

Ultraschallgestützte Katheterisierung bei erwachsenen anästhesierten Yorkshire-Mischlingsschweinenmembers
Der Zugang zu Blutgefäßen, beispielsweise der Vena jugularis, ist insbesondere bei adulten Schweinen mitunter eine Herausforderung. Diese Studie an zehn adulten Yorkshire-Mischlingssäuen mit dem stolzen Gewicht von 78.4 ± 5.6 kg prüft, wie mit Hilfe von Ultraschall ein Zugang in Venen oder Arterien bei anästhesierten Tieren gelegt werden kann.

  • Akute Enzephalopathie infolge Clonazepam-Vergiftung bei einem Hängebauchschweinmembers
  • Temporäre Veränderung der Darmflora bei Gabe von subtherapeutischen Antibiotikadosen an Schweinemembers
  • Einfluss von Geburtsfaktoren auf die spätere Reproduktion von Sauenmembers
  • Chronologische Dokumentation einer Zuchtsau mit PUDSmembers
  • Intramuskuläre Gabe von Dexdemetomidin mit Ketamin versus Alfaxalon beim Schweinmembers
  • Östrogen-Rezeptoren ERα and ERβ im Uterus tragender Sauenmembers
  • Dexdemetomidin plus Ketamin oder Alfaxalon beim Schweinmembers
  • Leptin und sein Rezeptor in den Karpaldrüsenmembers
  • Synkinese des N. trigeminus abducens beim alten Hundmembers
  • Porkines Circovirus Typ 2 und damit assoziierte Erkrankungenmembers
  • Brucellose und Leptospirose bei Wildschweinen in Australienmembers
  • Virusbelastung bei unterschiedlichen klinischen Formen der klassischen Schweinepestmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved