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Mykotische Harnwegsinfekte bei Hund und Katze
Glücklicherweise sind sie selten, aber sie kommen doch vor, wie eine brandneue Studie der Universität Peking zeigt: Harnwegsinfekte durch Pilze, meist durch Candida albicans. Die Suche nach der Primärerkrankung ist mindestens ebenso wichtig wie die antimykotische Therapie!

Insgesamt 35 Tiere (23 Hunde und 12 Katzen) mit mykotischen Harnwegsinfekten (UTI) wurden in diese retrospektive Studie eingeschlossen.

Dysurie, Hämaturie, Pollakisurie, Anorexie, Depression und Pyrexie waren die häufigsten klinischen Symptome.

Sieben Pilzspezies wurden insgesamt isoliert, am häufigsten Candida albicans. Der Großteil der betroffenen Tiere hatte andere Harnwegs- oder systemische Probleme wie Erkrankungen im Bereich der unteren Harnwege, Diabetes mellitus, Neoplasien und Nierenversagen. Diese bestanden entweder gleichzeitig oder gingen dem mykotischen Harnwegsinfekt voraus.

Bei 12 Tieren, die eine spezifische Therapie mit antifungalen Medikamenten erhielten, kam es zu einer Heilung ihrer mykotischen Harnwegsinfektion.



Quelle: Yipeng Jin, Degui Lin (2005): Fungal Urinary Tract Infections in the Dog and Cat: A Retrospective Study (2001–2004). In: Journal of the American Animal Hospital Association 41:373-381 (2005)





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KLEINTIERPRAXIS

Zinkmethionin in der Therapie der caninen atopischen Dermatitismembers
Zink ist bekanntlich essentiell für den Hautstoffwechsel, ein effektives Immunsystem und vieles mehr. Bei der caninen atopischen Dermatitis ist ein genetisch bedingter Defekt in der Barrierefunktion ein wesentlicher Teil der Pathogenese. Ist eine Zink-Supplementierung möglicherweise geeignet, den Zustand von Patienten mit atopischer Dermatitis zu bessern? Um diese interessante Frage zu klären, wurde ein Produkt bestehend aus Zinkmethionin, essentiellen Fettsäuren (EFA) und Biotin (Zn Supplement) mit EFA und einem Biotinprodukt (Kontrolle) zur Behandlung der atopischen Dermatitis (CAD) des Hundes verglichen. Siebenundzwanzig Hunde in Privatbesitz mit chronischer CAD erhielten Cyclosporin oder Glukokortikoide und wurden in die Studie einbezogen.

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