Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Kleintierpraxis /     
 
Wie h
Eine äußerst interessante und immens wichtige Studie, die nach der Screening-Untersuchung von immerhin 1500 Hunden von der Universität Gießen vorgestellt wird. Jeder weiß, daß bei Hunden mit diesem Defekt Ivermectin und verwandte Substanzen schwere und unter Umständen tödliche Nebenwirkungen haben können - aber die Unverträglichkeit erstreckt sich auch auf ganz andere Substanzgruppen wie beispielsweise das sehr populäre `Durchfall-Mittel` Loperamid...

Das MDR1 (ABCB1) P-glycoprotein übt eine Schutzfunktion bei der Blut-Hirn-Schranke aus und verhindert oder minimiert so den Übertritt zahlreicher Medikamente und anderer Xenobiotika ins Zentrale Nervensystem.

Eine unsinnige Mutation ist bei Collies und verwandten Rassen bekannt, die diese Funktion ausschaltet und somit eine erhöhte Empfänglichkeit gegenüber neurotoxischen Nebenwirkungen diverser Präparate einschließlich Ivermectin, Moxidectin und Loperamid bewirkt.

Um nun das Auftreten und die Häufigkeit besagter nt230 (del4) MDR1 Mutation in Deutschland zu erfassen, wurde eine Screening-Untersuchung an 1500 Hunden durchgeführt.

Die Häufigkeit des homozygoten mutierten Genotyps war bei Collies mit 33.0% am höchsten, gefolgt vom Australian Shepherd (6.9%) und dem Shetland Sheepdog (5.7%).

37% der Wäller Hunde und 12.5% der Old English Sheepdogs waren heterozygot für die Mutante des MDR1 (−) Allels.

Wenn man bedenkt, welche Schlüsselrolle das MDR1 P-glycoprotein in der Disposition für eine Medikamentenunverträglichkeit spielt und daß es speziell entscheidend für die Schutzfunktion durch die Blut-Hirn-Schranke ist, sollten in Zukunft verstärkt MDR1 Genotyp-basierende Zuchtprogramme durchgeführt werden, um die Sicherheit bei der medikamentellen Behandlung bei solchen Hunderassen zu verbessern.



Quelle: GEYER, J., DÖRING, B., GODOY, J. R., LEIDOLF, R., MORITZ, A. & PETZINGER, E. (2005): Frequency of the nt230 (del4) MDR1 mutation in Collies and related dog breeds in Germany. In:
Journal of Veterinary Pharmacology & Therapeutics 28 (6), 545-551.





Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

KLEINTIERPRAXIS

Intraoperative bakterielle Kontamination bei Hunden waehrend orthopaedischer Eingriffe
Eine brisante und sehr aktuelle Fragestellung: Wie häufig ist die bakterielle Kontamination des Patienten, der sich einer sterilen orthopädischen Operation unterzieht, wo ist die Kontaminationsquelle und welche Risikofaktoren gibt es für den Chirurgen? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen intraoperativer Kontamination und Infektion des Operationsfeldes (SSI)? Insgesamt 100 privat gehaltene Hunde, bei denen ein Eingriff am Kniegelenk vorgenommen wurden, nahmen an dieser hochinteressanten prospektiven klinischen Studie teil.

  • TRPM8-Agonist bei Hunden mit atopischer Dermatitis und pedalem Pruritus
  • `Shock index` zur Identifikation eines akuten Blutverlusts gesunder Hundemembers
  • Iridoziliaere Tumoren beim Hauskaninchen
  • Erfolgreiche konservative Therapie feliner pseudomembranöser Zystitidenmembers
  • Update zur hepatischen Fibrose beim Hundmembers
  • Serum-Ghrelin bei Katzen mit Hypersomatotropismusmembers
  • Fokale inflammatorische Myopathie der Zunge bei einem Nicht-Corgimembers
  • Osteosarkom im distalen Radius - verkürzen statt amputieren?members
  • Die Rolle Vektor-übertragener Erreger beim Perikarderguss des Hundesmembers
  • Ungewöhnliche Ursache von intermittierendem Niesen und unilateraler Epistaxismembers
  • Ungewöhnlicher Augentumor beim Kaninchenmembers
  • Häufigkeit histopathologischer Befunde bei hepatobiliären Erkrankungen von Katzenmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved