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Lokal verabreichte Glukokortikoide haben dopingrelevante Effekte beim Pferd
horse_3398de.gif Foto © VetContact GmbH
Eine Untersuchung, die nach den teilweise peinlichen Dopingvorfällen des vergangenen Jahres und dem An- und Aberkennen von Olympia-Medaillen dringend erforderlich war. Nun ist es also nachgewiesen: klinisch gesunde Pferde resorbieren über die klinisch intakte Haut Glukokortikoide wie Dexamethason derart gut, daß es zu ausgeprägten systemischen pharmakodynamischen Effekten kommt.

In der genannten Studie wurde zehn Warmblutpferden über 10 Tage 50 g einer handelsüblichen Dexamethason-Neomycin-Emulsion zweimal täglich auf eine definierte Hautfläche appliziert. Vor, während und nach der Behandlung wurden die Plasma-Konzentrationen von Cortisol und ACTH bestimmt, zusätzlich wurden zu diesen Zeitpunkten Blutbild und verschiedene blutchemische Parameter überprüft.

Binnen 2-8 Tagen der Behandlung nahm das Plasma-Cortisol signifikant ab, auf <10% der Basalwerte. Auch der ACTH-Test am achten Tag führte zu einem signifikant niedrigeren Stimulationswert als vor der Behandlung. Drei Tage nach Behandlungsende war die Suppression der Cortisolfreisetzung teilweise reversibel, erst elf Tage nach dem Absetzen der Medikation wurde der Cortisolwert wieder wie vorher.

Die Plasma-ACTH-Spiegel sanken während der Behandlung gleichfalls signifikant, ebenso die eosinophilen Granulozyten und die Lymphozyten, während die Zahl der Neutrophilen deutlich zunahm (Cortisol-Leukogramm). Andere Blutparameter waren nicht signifikant verändert.

Demnach ist zwar die systemische Belastung und damit das Nebenwirkungspotential bei topisch angewendeten Corticoiden geringer als bei systemischen, aber eine Suppression der Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und mögliche dopingrelevante systemische Effekte sollten unbedingt vor der Anwendung bedacht werden.


Quelle: Allersmeier, M., Abraham, G., Schusser, G.F., Hoppen, H.O., Ungemach, F.R. (2005): Beeinflussung der ACTH- und Cortisolfreisetzung beim Pferd nach dermaler Verabreichung von Dexamethason. In: Tierärztliche Umschau 60, S. 644-670


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