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Regelm
... und zwar palpatorisch UND zytologisch, so die Quintessenz einer Untersuchung an immerhin 100 Hunden mit metastasierenden malignen Melanomen der Mundhöhle. Aber noch weitere interessante Ergebnisse wurden beschrieben, beispielsweise die Korrelation zwischen Lymphknotengröße und Metastasierung des Primärtumors. Sehr interessant!

Ein vergrößerter Lymphknoten ist nicht gleichbedeutend mit Tumormetastasen und somit kein zuverlässiger Parameter für´s Tumorstaging bei dieser malignen Neoplasie.

Denn knapp die Hälfte der Hunde (23/47, also 49%) hatten palpatorisch zwar eine Vergrößerung der Mandibularlymphknoten, aber weder zytologisch noch histologisch Betastasen.

Umgekehrt hatten 37 der übrigen 53 Hunde nachgewiesene Metastasenbildung, von ihnen zeigten aber nur 70% vergrößerte Lymphknoten, die übrigen 30% hatten Metastasen bei normaler Größe der Mandibularlymphknoten.

16 der insgesamt 40 Hunde mit palpatorisch unauffälligen Mandibularlymphknoten schließlich hatten uytologisch Metastasen.

Damit beträgt die Sensitivität der Lymphknotengröße als Prädiktor von Tumormetastasen 70%, die Spezifität 51%, der positive Vorhersagewert 62%, der negative 60%.

Fazit: Bei oralen malignen Melanomen die Mandibularlyphknoten regelmäßig und engmaschig palpieren und zytologisch oder histologisch untersuchen.



Quelle: Williams, LE, Packer, RA (2003): Correlation of lymphnodes and metastasis in dogs with oral malignant melanoma - 100 cases (1987-2001). In: JAVMA 2003:222, 1234-1236



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KLEINTIERPRAXIS

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