Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
  Datenschutz  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Pferdepraxis /     
 
Clostridien bei Colitis X des Pferdes
Einer der Alpträume von Pferdebesitzern und Tierärzten: Die Colitis X, scheinbar aus heiterem Himmel und ohne Frühsymptome auftretend, mit einer Mortalitätsrate von 50-70%. Viel ist in den letzten Jahren hinsichtlich der Ursache und möglicher Therapie bzw. Prophylaxe geforscht worden. Mittlerweile haben verschiedene Untersuchungen nachgewiesen, daß Clostridum perfringens und Cl. difficile sowie deren Toxine eine Schlüsselrolle in der Pathogenese spielen.

Sowohl im Darminhalt als auch im Kot von erkrankten Pferden können beide Erreger sowie deren Toxine regelmäßig nachgewiesen werden. Bei klinisch gesunden Pferden sind diese Keime dagegen selten nachzuweisen oder der Keimgehalt ist wesentlich niedriger als bei betroffenen Pferden.

In älteren Untersuchungen wurden vorwiegend α-Toxin-produzierende Stämme von Cl. perfringens isoliert, in jüngster Zeit wurden mittels molekularbiologischen Techniken vermehrt β2-Toxingene nachgewiesen werden, auch immunhistologisch in der veränderten Darmschleimhaut von erkrankten Pferden. Allerdings konnte das Toxin inzwischen auch bei an Diarrhoe erkrankten Fohlen und klinisch gesunden Pferden nachgewiesen werden.

Multiple Faktoren scheinen das Auftreten der Erkrankung zu begünstigen, vor allem Stress (abrupte Futterumstellungen, Nahrungsentzug, Transport, Krankheit, Schmerzen, Antibiotika-Behandlung, Abusus von NSAID sowie Hospitalisieren).

Die bei diesen Tieren im Dickdarm auftretenden Dysbiosen scheinen ein wichtiger Ausgangspunkt dafür zu sein. Durch Änderung der Zusammensetzung der Darmflora wird die mikrobielle Barriere des Darms reduziert, so daß eine verstärkte Ansiedlung von Clostridien in Caecum und Colon möglich ist.

Cl. difficile war erst nach ein- bis viertägigem Klinikaufenthalt bei den erkrankten Pferden im Kot nachzuweisen, während Cl. perfringens in der Regel schon bei der Ankunft der Pferde in der Klinik nachgewiesen werden konnte.

Klinische Symptome sind Inappetenz, Apathie, Darmatonie, exzessiver hypovolämischer Schock und hochgradig wässrige Diarrhoe, insbesondere bei Kolikpatienten.


Quelle: C. Baums (2002): Typhlocolitis beim Pferd. In: Proceedings der 17. Arbeitsgruppentagung der Fachgruppe Pferdekrankheiten der DVG am 25. und 26.4.2002




Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

PFERDEPRAXIS

Klossiella equi als Ursache akuten Nierenversagens nach NSAID-Therapiemembers
Dieser Fallbericht ist enorm interessant: Eine sechsjährige Cheval Canadien-Stute wird mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) behandelt und mit den klinischen Symptomen eines akuten Nierenversagens vorgestellt. Und bei der Untersuchung des Urinsediments finden sich kleine Protozoen, die sich ale Klossiella equi erweisen. Sogar bislang noch nicht beschrieben als Sporozysten und als frei flotierende Sporozoiten im Urin werden identifiziert. Was nun?

  • Streptococcus equi ssp zooepidemicus als Ursache einer septischen Pyomyositis
  • Sklerosierendes odontogenes Karzinom der Mandibula bei einer Cob-Stute
  • Hypernatriämie beim Fohlen - mögliche Ursachen und Symptomatikmembers
  • Augenveränderungen in einer Herde Kladruber-Pferdemembers
  • Retrobulbäre Dermoidzyste bei einem Pony members
  • Budesonid-Inhalationen bei Pferden mit schwerem allergischem Asthmamembers
  • Intraokuläre Leptospira spp. bei belgischen Pferden mit rekurrierender Uveitismembers
  • Cor pulmonale sekundär zur Lungenfibrose bei einer Stutemembers
  • Large B-cell-Lymphoma beim Pferd: Früherkennung mittels Entzündungsmarkernmembers
  • Atypische Myopathie bei einem neugeborenen Fohlenmembers
  • Effekte intraartikulärer Injektion von liposomalem Bupivacain beim Pferdmembers
  • Erfolgreiche Therapie eines invasiven Mastzelltumors im M. extensor carpi radialismembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ]

    Copyright © 2001-2018 VetContact GmbH
    All rights reserved