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Innovative und simple Hilfe f
Eine geniale und verblüffend einfache Maßnahme: man spannt einen engmaschigen Zaun bis in 1 oder 1,5 Metern Höhe, der mit Deltamethrin getränkt ist - und schon haben die Pferde weitgehend Ruhe vor Kriebelmücken, Gnitzen, Bremsen etc. Denn wie Forscher vom Institut für Parasitologie und Tropenmedizin der FU Berlin jetzt herausfanden, fliegen diese Insekten ihre `Attacken` knapp über dem Boden und nicht aus großer Höhe im Sturzflug...

Von der Maßnahme profitieren natürlich nicht nur die `Ekzemer`, bei denen man so eine ziemlich gute Allergenvermeidung betreiben kann, sondern auch nicht-allergische Tiere, die natürlich auch unter stechenden Insekten leiden.

Die Idee für das feinmaschige imprägnierte Netz ist übrigens nicht wirklich neu: in Kenia schützt man mit dieser Maßnahme wertvolle Milchkühe vor Tse-Tse-Fliegen. In Deutschland wird es seit 2 Jahren in Brandenburg auf verschiedenen Versuchsflächen getestet.

`Die Ergebnisse waren verblüffend`, so Institutsdirektor Prof. Schein. So wurde die durchschnittliche Befallsrate der per Netz geschützten Tiere geggenüber der Kontrollgruppe auf einer ungeschützten Weide um mehr als 90 Prozent reduziert, sämtliche Pferde waren deutlich ruhiger, zeigten weniger Kopf- und Schweifschlagen etc.

Noch in diesem Jahr soll die Serienproduktion durch die dänische Firma Vestergaard Frandsen anlaufen. Der Preis pro laufendem Meter soll etwa 1 Euro betragen - ein geringer Betrag, denn alle Pferde auf der Weide werden mitgeschützt, und das Netz soll mindestens eine Weidesaison halten.

Quelle: Cavallo 5/2006 S. 30-33


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PFERDEPRAXIS

Klossiella equi als Ursache akuten Nierenversagens nach NSAID-Therapiemembers
Dieser Fallbericht ist enorm interessant: Eine sechsjährige Cheval Canadien-Stute wird mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) behandelt und mit den klinischen Symptomen eines akuten Nierenversagens vorgestellt. Und bei der Untersuchung des Urinsediments finden sich kleine Protozoen, die sich ale Klossiella equi erweisen. Sogar bislang noch nicht beschrieben als Sporozysten und als frei flotierende Sporozoiten im Urin werden identifiziert. Was nun?

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