Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Pferdepraxis /     
 
Ruptur der Sklera bei Pferd, Hund und Katze
Eine rel. häufige, aber längst nicht immer diagnostizierte Folge von stumpfen Traumata: die Ruptur der Sklera. Wie ist das klinische und sonographische Bild, und wie sehen histologische Befunde aus? Eine wichtige, jüngst publizierte Arbeit von Kollegen aus Zürich und Turin.

3 Pferde und 30 Kleintiere mit Ruptur der Sklera nach stumpfem Trauma wurden in diese retrospektive Studie einbezogen.

Bei 20 Tieren wurde eine ultrasonographische B-mode-Untersuchung durchgeführt. 18 enukleierte Augäpfel wurden untersucht.

Bei den Kleintieren zeigten 80% Hyphema, 60% subconjunctivale Blutungen und 53% Schwellungen von Lidern und Conjunctiva.

100% der Pferde zeigten Schwellungen von Lidern und Conjunctiva, 67% Hyphema, subconjunctivale Blutungen und eine kollabierte vordere Augenkammer.

Ultrasonographische Befunde waren ein Bereich mit schlecht definierten Sklera-Rändern (90%), echoische/hyperechoische Bereiche in der vorderen und hinteren Augenkammer (55%) und im Glaskörper (80%).

Bei den Kleintieren war die Ruptur bei der klinischen Untersuchung folgendermaßen lokalisiert: am hinteren Pol (4), nahe am Nervus opticus (3), nahe am Limbus (2), und im dorsalen Bereich des Globus (1).
Bei allen 3 Pferden war die Rupturstelle am Limbus.

Bei den Kleintieren lautete der histpathologische Befund Blutungen in die vordere und hintere Kammer und den Glaskörper (94%), Retinaablösung (94%), choroidales Ödem und Blutungen (88%), und Ablösung der Chorioidea infolge einer suprachorioidalen Blutung (88%).
Die gleichen Veränderugen wurden in den Augäpfeln von zwei Pferde gefunden.

Histopathologisch wurde die Rupturstelle bei den Kleintieren folgendermaßen diagnostiziert: am hinteren Pol (8), nahe am N. opticus (4), nahe am Limbus (1), und nahe am Ziliarkörper (1).

Die häufigsten klinischen Symptome waren demnach Hyphema, subconjunctivale Blutung und Schwellungen von Lidern und Conjunctiva.

Ultrasonographisch konnten schlecht definierte Sklera-Ränder und/oder echoisches oder hyperechoisches Material im Bereich der Hohlräume der Sklera gefunden werden.

Histopathologisch fanden sich folgende Veränderungen, die die Anatomie der okulären Strukturen massiv veränderten: Blutungen in die Augenkammern, subretinale und suprachorioidale Blutungen mit daraus resultierender Ablösung von Retina und Chorioidea.

Bei Kleintieren lag die häufigste Rupturstelle der Sklera im Bereich des hinteren Pols und nahe am Nervus opticus, bei den Pferden dagegen im Limbusbereich.



Quelle: Rampazzo, Antonella, Eule, Corinna, Speier, Sandra, Grest, Paula & Spiess, Bernhard (2006): Scleral rupture in dogs, cats, and horses.
In: Veterinary Ophthalmology 9 (3), 149-155.




Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

PFERDEPRAXIS

Revidiertes Consensus-Statement des ACVIM bezüglich Drusemembers
Druse, also die Infektion mit Streptococcus equi, ist eine hochansteckende und immer noch und immer wieder hochaktuelle Thematik. Ein Consensus-Statement des American College of Veterinary Internal Medicine bezüglich Diagnostik, Therapie und Prävention einschließlich Diskussion über die mittlerweile mögliche Impfung bei dem ehemaligen Gewährsmangel ist wie immer eine höchst empfehlenswerte Lektüre für Tierärzte wie Pferdebesitzer. Das ausführliche revidierte Consensus-Statement ist frei zugänglich.

  • Erfolgreiche konservative Therapie einer komplexen Salter-Harris III-Fraktur beim Saugfohlenmembers
  • Akkumulation subchondraler Mikrotraumata als Ursache späterer Ermüdungsfrakturen bei Rennpferdenmembers
  • Chirurgische Therapie eines grossen kongenitalen thorakalen kavernösen Hämangiomsmembers
  • Tenotomie des M. semitendinosus im Stehen oder unter Narkose beim Pferdmembers
  • HCM bei einem Clydesdale-Wallachmembers
  • Außergewöhnliche Therapie eines Plattenepithelkarzinoms der distalen Gliedmasse beim Ponymembers
  • Arboviren beim Pferd - die grosse Herausforderungmembers
  • Überleben von Streptococcus equi in der Umgebungmembers
  • ABSA, ein neues Alkohol-basierendes Haut-Antiseptikum für Pferdemembers
  • Fremdkörper als Ursache einer Ovarveränderung bei einer Zuchtstutemembers
  • Glucagonon-like peptide 2 und seine Rolle in der Insulin-Dysregulation beim Pferdmembers
  • Diagnose einer Desmitis am Ansatz des Unterstützungsbandesmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved