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Tollw
Dass Fledermäuse an Tollwut erkranken und Tollwut übertragen können, ist hinreichend bekannt - erst kürzlich verstarb in Texas ein Junge nach einem Biß einer tollwütigen Fledermaus. In Deutschland sind tollwütige Fledermäuse sicher selten, doch nicht auszuschließen, und wie in diesem Fall sogar nur per Zufall bemerkt: Sie wurde von der Katze `erlegt` und nach Hause gebracht.

Die Besitzer sperrten die noch lebende Fledermaus erst einmal in ein Terrarium. Da sich ein paar Orte weiter gerade Fledermausexperten trafen, wurde das Exemplar per Schachtel dorthin und dann weiter nach Zippelförde gebracht, einer Naturschutzstation, die sich speziell mit Fledermäusen beschäftigt. Zuvor hatte sie jedoch jemanden gebissen, als der sich das Tier genauer ansehen wollte.

In der Naturschutzstation lag sie dann am nächsten Tag tot auf dem Boden. Die Fledermausfreunde wollten sie nur Interesse halber in der Außen-stelle des Friedrich-Löffler-Institutes in Königs Wusterhausen untersuchen lassen. Dort wurde Tollwut diagnostiziert.

Die nicht geimpfte Katze wurde eingeschläfert, das Bißopfer - gleichfalls ungeimpft - zur Simultanimpfung nach Berlin geschickt. `Bei den anderen Personen, die mit dem Tier in Kontakt gekommen sind, gab es keinen Verdacht, dass sie sich infiziert haben könnten.`

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, dass sich Personen, die häufiger Umgang mit Fledermäusen haben (z.B. beim Beringen) gegen Tollwut impfen lassen.

In Europa sind bisher vier Fledermaustollwutfälle bei Menschen bekannt. Der jüngste Fall betraf einen Wildbiologen aus Schottland, der 2002 an einer Infektion starb.

Die Übersicht über Vorkommen der Fledermaustollwut ist noch sehr lückenhaft. Besonders häufig taucht die Breitflügelfledermaus, die auch in Klosterdorf gefunden wurde, in der Befundstatistik auf.

Tollwutkranke Fledermäuse liegen meist am Boden, wo sie leicht von Katzen und Hunden entdeckt werden. Sie zeigen Orientierungsschwierigkeiten, Schluckbeschwerden und Lähmungserscheinungen.


Quelle: www.moz.de


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KLEINTIERPRAXIS

Irritationsschwelle für acht Allergene im Pricktest bei gesunden Hundenmembers
Perkutanes Testen (PT) wird beim Menschen gegenüber dem intradermalen Testen zur in vivo Identifizierung der Allergenhypersensibilität bevorzugt, aber die Methode ist für Hunde mit atopischer Dermatitis noch nicht gut beschrieben.
Ziel dieser Studie war eine Identifizierung der irritierenden Schwellenwertkonzentrationen (ITC) für acht Aeroallergene mittels kommerziellem Pricktest bei 20 gesunden privat gehaltenen Hunden.

  • Akute Polyneuropathie infolge Monensinvergiftung bei einem Hundmembers
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  • Thalidomid bei Hunden mit Hämangiosarkom der Milzmembers
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  • Resistenzen wichtiger Bakterien und ihre Bedeutung für Human- und Tiermedizinmembers
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