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Allergene im Pferdespeichel
pferd_3538de.jpg Foto © Bayer Animal Health
Dass zahlreiche Menschen auf Pferde allergisch reagieren, ist bekannt - eines der prominentesten Beispiele ist die Springreiterin Vivien Schockemöhle. Doch bislang war `nur` eine Allergie auf Pferdehaare bzw. -epithelien bekannt. Im vorliegenden Fall reagierte eine `Pferdeallergikerin` aber allergisch auf einen Pferdebiß - mit dramatischen Folgen!

Schon seit einiger Zeit bemerkte eine 42-jährige Pferdeliebhaberin, dass sie den Besuch in den Stallungen mit einem Schnupfenanfall büßen musste. Und die entsprechenden Test bestätigten die Sensibilisierung auf Pferdeallergen. Eine Graspollenallergie war ohnehin bereits bekannt.

Eines Tages wurde sie von einem Pferd am Unterarm gebissen. Die Verletzung selbst war nicht schwer. Allerdings bildeten sich an der Bissstelle binnen Minuten ein ausgedehntes Ödem, gefolgt von Urtikaria, Fließschnupfen und Atemnot.

Der sofortige Einsatz der Notfallmedikation führte glücklicherweise schnell zum Erfolg.

Im Pferdespeichel wurden drei potenzielle Allergene identifiziert: Pferdeserumalbumin, Equ c1 und Equ c2, beides Lipocaline.


Quelle: www.aerztlichepraxis.de


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PFERDEPRAXIS

MEED als Ursache intermittierender chronischer Epistaxis beim Pferd
Die Symptome, mit denen der Wallach in diesem hochinteressanten Fallbericht vorgestellt wurden, waren sehr unspezifisch: Gewichtsverlust, beschleunigte und erschwerte Atmung sowie intermittierende chronische Epistaxis. Wie kommt man zur Diagnose der doch recht seltenen Multi-systemic eosinophilic epitheliotropic disease (MEED)?

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