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MDR1-Defekt bei britischen H
Daß makrozyklische Laktone bei verschiedenen Rassen, speziell bei britischen Hütehunden und bei australischen Schäferhunden, schwere Unverträglichkeiten hervorrufen können, ist allseits bekannt. Seit einiger Zeit kann mittels Blutuntersuchung auf den verantwortlichen Defekt untersucht und auch asymptomatische Carrier identifiziert werden. Wichtig für Tierärzte und Züchter, denn der MDR1-Defekt ist für diverse andere Substanzen gleichfalls wichtig!

Bei einigen Hunderassen kann es durch einen Gendefekt bei Anwendung bestimmter Arzneistoffe zu Vergiftungen mit zum Teil tödlichem Ausgang kommen.

Da der dringende Verdacht besteht, dass dieser Gendefekt die sichere Anwendung einer Vielzahl weiterer Arzneistoffe einschränkt, ist eine vorbeugende Diagnose jedes einzelnen Hundes dieser Rassen anzuraten.

Speziell die Besitzer von Collies, Border Collies, Bobtails und Australian Shepherds sind aufgerufen, ihre Tiere testen zu lassen.

Medikamentenunverträglichkeiten können bei betroffenen Tieren u.a. auch auf Digoxin, Loperamid, Cisaprid und Cyclosporin auftreten.





Quelle:
Joachim Geyer, Barbara Döring, José Godoy und Ernst Petzinger (2006): Multiple Medikamentenüberempfindlichkeit bei Britischen Hütehunden.
In: Kleintier Konkret 3/2006, www.medizinverlage.de



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KLEINTIERPRAXIS

Erstbeschreibung eines primären extrakranialen nasopharyngealen Meningioms bei einem Labradormembers
Der achtjährige Labrador Retriever wurde wegen eines wegen spezifischen Problems vorgestellt: inspiratorische Atemprobleme mit Stertor, was an zahlreiche Differentialdiagnosen denken lässt. Mittels Bildgebung wurde die Liste jedoch schnell eingeengt, denn in der Rhinoskopie und dem MRT fand sich eine nasopharyngeale Zubildung, die bis in den Nasopharynx reichte, aber nicht bis zu den Meningen. Sie war auf den T1- und den T2-gewichteten Aufnahmen hyperintens im Vergleich mit dem normalen Hirnparenchym und nahm signifikant Kontrastmittel auf. Was könnte dies sein?

  • Arterielle Embolisation beim hepatozellulärem Karzinommembers
  • Verteilung von Steinen im Ureter bei Katzenmembers
  • Entfernung eines retrobulbären Fremdkörpers mit Hindernissenmembers
  • Akute Nierenschädigung nach traumatischer Rhabdomyolyse bei einer Hündinmembers
  • Ungewöhnliche Ursache einer perakuten kortikalen Enzephalopathie bei einer Katzemembers
  • Trachealkollaps bei vier kleinen Hunden mit `Cumarinvergiftung`members
  • Oxythiamin zur Verbesserung der Ketokonazol-Wirkung bei Malassezienmembers
  • MRT-Befunde bei Hunden mit Entzündung der Orbitamembers
  • Lebensqualität nach chirurgischer Behandlung von portosystemischen Shuntsmembers
  • ACTH-Dosis im Stimulationstest bei Hunden mit Verdacht auf Hypoadrenokortizismusmembers
  • Ex vivo Immunzelltherapie bei Hunden mit atopischer Dermatitismembers
  • Diagnose einer pyogranulomatösen Ureterveränderung mittels aller bildgebenden Verfahrenmembers


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