Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
  Datenschutz  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Pferdepraxis /     
 
Beeinflu
Eine immens wichtige Frage, denn schließlich ist das Fluoroquinonolon Enrofloxacin ein Antibiotikum, das gegen ein breites Spektrum von Pathogenen bakterizid wirkt und zudem eine exzellente Gewebspenetration zeigt. Beim Pferd ist es bei parenteraler Gabe sehr irritierend, so daß es oral gegeben werden muß. Ein Grund mehr, den Einfluß der Futterzusammensetzung kritisch zu überprüfen...

Enrofloxacin wird bei Pferden nach oraler Applikation gut absorbiert und gilt als sicher für die intestinale Bakterienflora des Pferdes und ebenso für die Anwendung bei erwachsenen Pferden.

Vor allem dem Zelluloseanteil in der Pferdenahrung wurde eine große Bedeutung zugeschrieben, da man vermutete, sie könne Arzneimittel absorbieren und so deren Bioverfügbarkeit reduzieren.

Sechs adulte gesunde 3-6 jährige Wallache einer lokalen Rasse sollten den Einfluß der Fütterung bei Gabe von Enrofloxacin prüfen.

Die Tiere wurden auf Weiden gehalten und erhielten Heu zwischen den Untersuchungen. In der Nacht vor dem Beginn der jeweiligen Fütterungsprotokolle wurden sie aufgestallt.

Eine klinische Untersuchung, ein komplettes Blutbild und Blut-Biochemie wurden von jedem angefertigt, ehe die Untersuchungen begannen.

Während der gesamten Untersuchungszeit wurden die Pferde auf adverse Reaktionen überprüft.

Die Studie selbst war als three-way crossover design angelegt.
In der ersten Phase wurden die Pferde 10 Stunden vor Medikamentengabe nüchtern gelassen.
In der zweiten erhielten sie das Medikament 10 Minuten nachdem sie 1 kg Futterkonzentrat (Hemed concentrate; enthält Hafer, Weizen, Sojabohnenmehl und 11% Protein) vertilgt hatten. In der dritten Phase wurde das Medikament 45 Minuten nach Vertilgen von 2 kg Heu gegeben.
Die Pferde hatten freien Zugang zu Wasser.

Verwenet wurde Enrofloxacin als Baytril® 10%; Bayer, Istanbul, Turkey), eine orale Lösung zum Einsatz bei Geflügel. Sie wurde via Nasenschlundsonde eingegeben, mit 5 mg/kg Körpergewicht dosiert und mit 250 ml Wasser nachgespült.

Mindestens 7 Tage lagen zwischen den einzelnen Studienphasen. Blutproben wurden aus der V. jugularis mittels eines 14G Katheters jeweils 15, 30, 45, 60, 75, 90 Minuten sowie dann 2, 3, 4, 6, 8, 12, 15, 24 und 30 h nach der Medikamentengabe entnommen, zentrifugiert und bei −30 °C bis zur Untersuchung gefroren.

Es gab keine adversen Reaktionen auf Enrofloxacin. Statistisch signifikante Unterschiede der pharmakokinetischen Parameter wurden bei den drei unterschiedlichen Fütterungsprotokollen nicht gefunden.

Daraus wurde gefolgert, daß bei erwachsenen Pferden Enrofloxacin oral verabreicht werden kann, ohne sich Gedanken über eventuelle fütterungsbedingte Wirkungsverluste machen zu müssen.


Quelle: STEINMAN, A., BRITZI, M., LEVI, O., LAVY, E., LICHTER, A. & SOBACK, S. (2006): Lack of effect of diet on the pharmacokinetics of enrofloxacin in horses. In: Journal of Veterinary Pharmacology & Therapeutics 29 (1), 67-70.



Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

PFERDEPRAXIS

Management chronischer Lahmheit beim Pferd mit 2%igem Ammoniumchlorid members
2%iges Ammoniumchlorid (2% AC) hat bekanntlich einen analgetischen Effekt. Wie gut geeignet ist es zum Management chronischer Lahmheiten, wie chronischer Laminitis (n = 1), Blutungen in der Hufsohle (n = 1), Veränderungen des distalen interphalangealen Gelenks (DIPJ; n = 1), der Hufrolle (PA; n = 4) sowie DIP plus PA (PA + DIPJ; n = 3). Sie alle erhielten perineurale Injektionen von 3 mL von 2% AC in die palmaren Nerven. Wie sind die Resultate?

  • Equine viral arteritis (EVA) - wichtige Informationen für den Praktikermembers
  • Erfolgreiche Therapie eines acute respiratory distress syndrome nach Toxininhalation bei einem Hundmembers
  • Ambulante nicht-invasive Therapie einer mykotischen Rhinitis bei einem Quarter Horsemembers
  • Tamoxifen bei Pferden mit schwerem Asthmamembers
  • Genetisches Risiko für ein Plattenepithelkarzinom der Nickhaut beim Haflingermembers
  • Orales Benazepril bei Pferden mit linksseitiger Klappen-Regurgitationmembers
  • Persistierende Hypoglykaemie bei einem Fohlen mit seltener Myopathiemembers
  • Innovative Therapie einer Zubildung am Magen bei einer Stutemembers
  • Pharmacokinetics of a novel mirtazapine transdermal ointment in catsmembers
  • Positives Kontraströntgen zur Diagnose von Synoviainfektionen beim Pferdmembers
  • Direkte Nerventransplantation des ersten oder zweiten Halsnerven bei laryngealer Neuropathiemembers
  • Traumatische Phakozele bei einer American Miniature Horse-Stutemembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ]

    Copyright © 2001-2018 VetContact GmbH
    All rights reserved