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H
Das sogenannte C-reaktive Protein gilt als sehr aussagekräftig zur Diagnose akuter entzündlicher Prozesse beim Menschen. Gilt das auch für einen Hund mit Pyometra, und welche anderen Blutuntersuchungen sind noch sinnvoll und diagnostisch? Eine interessante Studie, die die Diagnostik zu verbessern hilft, wenn Ultraschalluntersuchungen nicht durchführbar oder ihre Ergebnisse nicht eindeutig sind.

Hämatologische Parameter, das C-reaktive Protein im Plasma (CRP) sowie der Tumor-Nekrose-Faktor alpha (TNF alpha) wurden bei 64 Hündinnen mit Verdacht auf Pyometra bestimmt.

Die endgültige Diagnose (Pyometra oder ystische Endometriumhyperplasie [CEH]) beispielsweise) wurde histopathologisch gestellt.

Als Einzeltest erreichte der prozentuale Anteil stabkerniger Neutrophiler die höchste Sensitivität mit 94% in der Vorhersage einer Pyometra.

Wurde er kombiniert mit CRP, war die Sensitivität mit 97,7% noch höher und die Spezifität lag bei 75%.

Die häufigsten klinischen Symptome in dieser Studie waren Scheidenausfluß, Polydipsie, Polyurie, Lethargie und gastrointestinale Symptome.

Eine Kombination von drei und mehr dieser klinischen Symptome war gleichfalls signifikant assoziiert mit einer Pyometra.


Quelle:
Fransson BA, Karlstam E, Bergstrom A, Lagerstedt AS, Park JS, Evans MA, Ragle CA (2004): C-reactive Protein in the Differentiation of Pyometra From Cystic Endometrial Hyperplasia/Mucometra in Dogs. In: J Am Anim Hosp Assoc. 2004 Sep-Oct;40(5):391-9.


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KLEINTIERPRAXIS

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