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Cardiovaskul
Nicht jeder Hund mit cardiovaskulären Problemen hat tatsächlich eine primäre Herzerkrankung, so das Fazit dieser Studie. Welche Differentialdiagnosen sind zu bedenken, und wie ist die Überlebenszeit? Wichtige Fragen, die sich beinahe täglich stellen.

16 Hunde mit Dysfunktion des linken Ventrikels wurden restrospektiv untersucht, sie alle hatten schwere Allgemeinstörungen.

Am häufigsten wurden Sepsis und Krebserkrankungen zusammen mit den cardiovaaskulären Symptomen festegestellt.

Trotz der bei allen festgestellten Dysfunktion des linken Ventrikels zeigte kein Tier Symptome einer kongestiven Herzerkrankung.

15 Tiere präsentierten sich mit generalisierter Schwäche als Teil ihrer klinischen Symptomatik.

12 der 16 Hunde (75%) starben oder wurden euthanasiert innerhalb von 15 Tagen nach der Einlieferung in die Klinik, das entspricht einer durchschnittlichen Überlebenszeit von 3,6 Tagen.


Quelle: O. Lynne Nelson, Pam A. Thompson (2006): Cardiovascular Dysfunction in Dogs Associated With Critical Illnesses. In: Journal of the American Animal Hospital Association 42:344-349 (2006)




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KLEINTIERPRAXIS

Update zu Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen
Wie häufig sind Vergiftungen mit Rodentiziden bei Katzen, wie viele davon sind Antikoagulantien (`Rattengift`), wie wirksam ist eine gastrointestinale Dekontamination (GID) im letzteren Fall? Es gibt interessante Erkenntnisse dieser retrospektiven Studie mit knapp 150 betroffenen Tieren, manche davon enorm relevant für die tägliche Praxis: eine Bestimmung der PT 48 Stunden nach Giftaufnahme beispielsweise ist mit und ohne GID ein absolutes Muss und entscheidet über das weitere Vorgehen.

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