Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Pferdepraxis /     
 
Lymphosarkome beim Pferd
Glücklicherweise treten Lymphosarkome bei dieser Spezies verhältnismäßig selten auf. Entsprechend wenig(er) wird über sie geforscht. Diese gerade publizierte Untersuchung aus Kanada liefert ausgesprochen spannende neue Erkenntnisse nach Auswertung einer verhältnismäßig großen Fallzahl. So sind beispielsweise T-Zell-Lymphosarkome die häufigere Form, und Gewichtsverlust war das häufigste wenn auch unspezifische klinische Symptom.

Die klinischen, labordiagnostischen und histopathologischen Befunde von 37 Pferden mit Lymphosarkomen wurden ausgewertet.
Die Tiere waren zwischen 0.3 und 20.5 Jahren alt (Median 5.0 Jahre), 18 von ihnen waren weiblich, 19 männlich.

Die häufigsten Auffälligkeiten in Anamnese und klinischer Untersuchung waren Gewichtsverlust (n = 25) und ventrales Ödem (n = 21).
Die häufigsten Veränderungen der Laborbefunde waren Hyperfibrinogenämie (n = 26), Hypoalbuminämie (n = 19), Anämie (n = 19), Leukämie (n = 14), Hyperglobulinämie (n = 13), und Thrombocytopenie (n = 13).
34 Tumoren befielen multiple lymphoide Gewebe und Bauchhöhlen- oder Thoraxorgane.
3 Tumoren waren auf Haut und Unterhaut beschränkt.

Histopathologisch war bei sämtlichen Tumoren die normale Architektur des Lymphoknotens diffus durchsetzt.

Die Tumorzell-Morphologie war bei 17 Tumoren heterogen, und 8 Tumoren hatten eine deutliche Infiltration von Histiozyten und mehrkernigen Riesenzellen.

Eine ausgedehnte Nekose bzw. eine fokale Fibrose wurden in 22 bzw. 4 Fällen festgestellt.

Eine Färbung der Tumoren mit Antikörpern gegen CD3 und CD79 führte zur Klassifikation der Tumoren in T-Zell- (n = 26) oder B-Zell-Lymphosarkome (n = 7). 4 Tumore konnten nicht klassifiziert werden.

Die meisten T-Zell-Tumoren bestanden aus kleinen bis mittelgroßen CD3+ Lymphozyten, während 5 der 7 B-Zell-Tumoren durch zahlreiche kleine T-Lymphozyten infiltriert waren und deshalb weiter als T-Zell-reiche B-Zell-Lymphosarkome klassifiziert wurden.

Mittels immunhistochemischer Verfahren konnten keine Expression von Östrogen- und Progesteron-Rezeptoren sicher identifiziert werden.

Frische Tumorzellen von 6 Pferden banden zusätzlich an Antikörper auf equine CD4, CD5, CD8, CD21, oder major histocompatibility class II Moleküle, was zusätzlich die Einordnung als T-Zell- (n = 5) oder B-Zell-Tumore (n = 1) bestätigte.

T-Zell-Lymphosarkome sind bei Pferden nach dieser Untersuchung häufiger als B-Zell-Lymphosarkome, und inflammatorische Reaktionen, möglicherweise aufgrund von tumoreigener Zytokin-Produktion, sind häufig.



Quelle: J. Meyer, J. DeLay and D. Bienzle (2006): Clinical, Laboratory, and Histopathologic Features of Equine Lymphoma. In: Vet Pathol 43:914-924 (2006)



Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

PFERDEPRAXIS

Erfolgreiche konservative Therapie einer komplexen Salter-Harris III-Fraktur beim Saugfohlenmembers
Das zehn Tage alte Warmblutfohlen hatte sich eine komplexe Salter-Harris III-Fraktur am rechten lateralen, distalen femoralen Condylus zugezogen - der laterale Condylus war in transverse, sagittale und frontale Teile frakturiert. Ein Todesurteil? Glücklicherweise nicht, sondern dank konservativer Therapie heilte die Fraktur nicht nur folgenlos aus, das Fohlen startete sogar eine erfolgreiche Rennkarriere. Konservative Therapie, so das Fazit des Fallberichts, sollte bei wenig dislozierten Frakturen in so jungem Alter unbedingt therapeutisch eine Option darstellen!

  • Akkumulation subchondraler Mikrotraumata als Ursache späterer Ermüdungsfrakturen bei Rennpferdenmembers
  • Chirurgische Therapie eines grossen kongenitalen thorakalen kavernösen Hämangiomsmembers
  • Tenotomie des M. semitendinosus im Stehen oder unter Narkose beim Pferdmembers
  • HCM bei einem Clydesdale-Wallachmembers
  • Außergewöhnliche Therapie eines Plattenepithelkarzinoms der distalen Gliedmasse beim Ponymembers
  • Arboviren beim Pferd - die grosse Herausforderungmembers
  • Überleben von Streptococcus equi in der Umgebungmembers
  • ABSA, ein neues Alkohol-basierendes Haut-Antiseptikum für Pferdemembers
  • Fremdkörper als Ursache einer Ovarveränderung bei einer Zuchtstutemembers
  • Glucagonon-like peptide 2 und seine Rolle in der Insulin-Dysregulation beim Pferdmembers
  • Diagnose einer Desmitis am Ansatz des Unterstützungsbandesmembers
  • Diagnose einer Lahmheit des proximalen Metacarpus oder -tarsusmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved