Home
http://www.virbac.fr/ http://www.boehringer-ingelheim.com/ http://www.novartis.com/ http://www.tiergesundheit.bayervital.de/
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WELCOME  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Home  
  Anmeldung  
  Datenschutz  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  FINDEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Kleinanzeigen  
  VetAgenda  
  Kongresszeitungen  
  Tierärzte in CH  
  Firmenverzeichnis  
  Spezialisierung  
  Hochschulen  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  WISSEN  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Edutainment  
  Vorträge online  
  Poster online  
  ESAVS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  PRAXIS  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Neue Produkte  
  Bildergalerien  
  Heilpflanzen  
  Vergiftungen  
  Wirkstoffe  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  SHOPPING  
vetcontact
Vetrinr
Tiermedizin
  Vet-Bücher  
  Günstiger buchen  
    

Kleintierpraxis    Pferdepraxis    Schweinepraxis    Beruf und Business    Für Sie gefunden    Vetjournal    
deutsch english espaol polski francais
Home / WELCOME / Archiv / Pferdepraxis /     
 
Transplantation der Amnionmembran nach Tumorentfernung bei Pferden
Plattenepithelkarzinome im corneolimbalen Bereich sind bei Pferden leider gar nicht so selten. Chirurgische Therapie mit oder ohne nachfolgende Bestrahlung ist die gängigste Behandlungsmethode, doch sind Vernarbungen und Lokalrezidive zu befürchten. Würde eine permanente Transplantation der Amnionmembran auf die Corneaoberfläche dies verhindern können? Ein hochinteressante Studie!

Die Praktikabilität und die Wirksamkeit der permanenten Transplantation der Amnionmembran als unterstützende Maßnahme entweder nach oberflächlicher Keratektomie alleine oder der Kombination mit Strontium 90-Bestrahlung wurde an 9 Pferden mit corneolimbalen Plattenepithelkarzinom (squamous cell carcinoma (SCC))geprüft. Beurteilt wurden die Reduktion der Narbenbildung und der Rückfallrate.

Diese retrospektive Fallstudie umfaßte 11 Pferde (n = 12 Augen), die als okuläres SCC diagnostiziert und behandelt wurde, das Limbus und Cornea betraf.

Neun der Pferde (n=9 Augen) wurden zwischen 2002 und 2006 mit oberflächlicher lamellärer Keratektomie alleine oder als Kombinationsbehandlung mit Strontium 90-Bestrahlung behandelt und deren chirurgischer Defekt dann anschließend mit einer permanenten Amnionmembran-graft gedeckt wurde.

Das Ausmaß der Narbenbildung (Speziell der Klarheit der Cornea) wurde subjektiv mit den Patienten verglichen, wo ein permanenter bulbärer Conjunctival-graft nach Keratektomie plus Bestrahlung oder Kryotherapie durchgeführt wurde (n = 3 Augen).
ein Rezidiv wurde definiert als Wiederauftreten des SCC trotz Operation bzw. Raditation an der selbsn Stelle und am Augapfel.

Alle 9 Pferde, die nach der Keratektomie mit oder ohne Bestrahlung ein Amnionmembran-Transplantat erhalten hatte, zeigten nur eine minimale Narbenbildung der Cornea, die im Laufe der Zeit eine größere Transparenz erhielt als bei den Tieren mit einem Bulbus-conjunctival-graft.

Alle Pferde mit Amnionmembran-graft hatten über im Mittel 226 ± 218 Tage (21-778 Tage) kein Tumorrezidiv.

Die Kombination aus oberflächlicher Keratektomie alleine oder zusammen mit Radiotherapie und einer permanenten Amnionmembran-Transplantation ist demnach eine effektive Therapie von cornealem oder corneolimbalen SCC bei Pferden. Dies gilt speziell für ausgedehnte Corneadefekte.

die Amnionmembran wird in den Corneadefekt inkorporiert und scheint eine deutliche Reduktion der NArbenbildung zu bewirken.



Quelle: Ollivier, F. J., Kallberg, M. E., Plummer, C. E., Barrie, K. P., O`Reilly, S., Taylor, D. P., Gelatt, K. N. & Brooks, D. E. (2006): Amniotic membrane transplantation for corneal surface reconstruction after excision of corneolimbal squamous cell carcinomas in nine horses. In: Veterinary Ophthalmology 9 (6), 404-413.



Diese Seite weiter empfehlen   |   Druckversion   |   Artikel versenden

PFERDEPRAXIS

Haemangiosarkome bei zwei American Quarter Horse-Vollbruedern
Gibt es eine genetische Grundlage für Hämangiosarkome bei Pferden? Diese Frage stellen die Autoren dieser Fallbeschreibungen, denn der im Gegensatz zu Hunden bei Pferden sehr seltene maligne Tumor wurde mit einer ungewöhnlichen Organbeteiligung bei den beiden Wallachen gesehen, die unabhängig voneinander mit unterschiedlicher klinischer Symptomatik vorgestellt wurden.

  • Revidiertes Consensus-Statement des ACVIM bezüglich Drusemembers
  • Erfolgreiche konservative Therapie einer komplexen Salter-Harris III-Fraktur beim Saugfohlenmembers
  • Akkumulation subchondraler Mikrotraumata als Ursache späterer Ermüdungsfrakturen bei Rennpferdenmembers
  • Chirurgische Therapie eines grossen kongenitalen thorakalen kavernösen Hämangiomsmembers
  • Tenotomie des M. semitendinosus im Stehen oder unter Narkose beim Pferdmembers
  • HCM bei einem Clydesdale-Wallachmembers
  • Außergewöhnliche Therapie eines Plattenepithelkarzinoms der distalen Gliedmasse beim Ponymembers
  • Arboviren beim Pferd - die grosse Herausforderungmembers
  • Überleben von Streptococcus equi in der Umgebungmembers
  • ABSA, ein neues Alkohol-basierendes Haut-Antiseptikum für Pferdemembers
  • Fremdkörper als Ursache einer Ovarveränderung bei einer Zuchtstutemembers
  • Glucagonon-like peptide 2 und seine Rolle in der Insulin-Dysregulation beim Pferdmembers


  • [ Home ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ Disclaimer ]

    Copyright © 2001-2016 VetContact GmbH
    All rights reserved