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Sind Mastzelltumoren an der Schnauze aggressiver als sonstwo?
Eine äußerst interessante Frage, schließlich kommen Mastzelltumoren beim Hund verhältnismäßig häufig und an den unterschiedlichsten Lokalisationen vor, und die Schnauze ist bekanntlich nicht das allerliebste Operationsgebiet. Doch schnelles Eingreifen ist gerade an dieser Lokalisation entscheidend, belegt diese Untersuchung aus Davis, Kalifornien.

Die Krankenblätter von 24 Hunden mit histologisch gesichertem Mastzelltumor (MCT) an der Schnauze wurden retrospektiv untersucht, um das Verhalten des Tumors und die prognostischen Faktoren zu analysieren.

Signalement, Tumor-Grad und -Staging, Therapiemethode, Art und Zeitpunkt von Therapieversagen sowie Eintritt des Todes wurden mit erfaßt.

23 Hunde wurden mittels Radiotherapie plus Chirurgie behandelt, 1 Hund blieb unbehandelt.

Die Tumoren bestanden aus 2 Grad I, 15 Grad II und 7 Grad III-Tumoren.

Die Tumoren waren Stage 0 (n = 8), Stage 1 (5), Stage 2 (6), Stage 3 (4) und Stage 4 (1).

Die mittlere und durchschnittliche Überlebenszeit der therapierten Hunde betrugen 36 bzw. 30 Monate.

Prognostische Faktoren betreff Überlebenszeit waren Tumorgrad sowie das Vorliegen von Metastasen zum Zeitpunkt der Diagnose.

Hunde mit Grad I und II-Tumoren überlebten länger als solche mit Grad III.

Hingegen hatten Geschlecht, Alter, klinische versus mikroskopische Diagnose und Art der Therapie keinen Einfluß auf die Überlebensdauer.

Die lokale Kontrollrate betrug 75% nach 1 und 50% nach 3 Jahren.

Der Tumorgrad war die einzige Variable mit einfluß auf die lokale Kontrolle des Mastzelltumors.

Tiere mit Grag I-tumoren hatten längere erkrankungsfreie Intervalle als solche mit Grad II und diese wiederum längere als die mit Grad III.

8 der 9 Hunde die an MCT verstarben zeigten entweder lokales oder regionales Fortschreiten der Erkrankung.

Damit haben Mastzelltumoren im Bereich der Schnauze ein aggressiveres Verhalten mit höheren Metastasierungsraten als solche an anderen Lokalisationen, soweit bislang bekannt.


Quelle: Gieger TL, Theon AP, Werner JA, McEntee MC, Rassnick KM, DeCock HE. (2003): Biologic behavior and prognostic factors for mast cell tumors of the canine muzzle: 24 cases (1990-2001). In: J Vet Intern Med. 2003 Sep-Oct;17(5):687-92.




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KLEINTIERPRAXIS

Passivrauchen und primäre Lungentumore bei Hundenmembers
Eine hochinteressante, aber etwas provokative Frage: wie ist die Prävalenz von primären Lungentumoren bei Hunden, die Tabakrauch und anderen Umwelttoxinen ausgesetzt sind? Die Hunde mit primären Lungentumoren bildeten die Fallgruppe, die mit Mastzelltumoren die Kontrollgruppe 1 und die mit neurologischen Erkrankungen als Kontrollgruppe 2. Zusammenhänge zwischen primären Lungentumoren und Umweltfaktoren werden mit geeigneten statistischen Verfahren analysiert. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und primären Lungentumoren?

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