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Ameloblastisches Karzinom der Maxilla beim Hund (Fallbericht)
Eine dreijährige Alaskan Malamute-Hündin, die in Madrid wegen einer ulzerierten Neubildung im Bereich des Oberkiefers vorgestellt wird. Zweifellos gibt es viele Differentialdiagnosen, die einem spontan einfallen. Doch die Diagnose lautet ameloblastisches Karzinom, das erste beim Hund beschriebene übrigens...

Die Neoplasie im Bereich der rechten Maxilla war ulzeriert und mit einer gelblichen infektiösen Membran bedeckt. Es bestand deutliche Schmerzhaftigkeit.

Bei der histollogischen Untersuchung erwies sich die Masse als neoplastische Proliferation der Palisadenzellen, die irregulär bandartig angeordnet waren.

Aufgrund der histologischen Malignitätskriterien, des aggressiven Verhaltens und des Fehlens von distalen Metastasen wurde der Tumor als ameloblastisches Karzinom diagnostiziert.

Dies ist die erste Beschreibung dieses Tumors beim Hund.



Quelle: M. A. Jiménez, A. Castejón, F. San Román, M. Castaño and A. Rodríguez-Bertos (2007): Maxillary Ameloblastic Carcinoma in an Alaskan Malamute. In: Vet Pathol 44:84-87 (2007)




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KLEINTIERPRAXIS

Broccoli in der Tumortherapie beim Hund - eine neue Option?
Eine hochinteressante Entdeckung wurde jüngst publiziert, die möglicherweise in der Krebstherapie beim Hund künftig eine Rolle spielen könnte: Sulforaphane (SFN) ist ein natürlich vorkommendes Isothiozynat aus dem Vorläufer Glucoraphanin (GFN), den manche Kreuzkräuter wie Broccoli produzieren. SFN kann über verschiedene Mechanismen Tumorwachstum supprimieren, beispielsweise über die Hemmung der Histon-Deacetylasen. 10 gesunden Hunden wurde in dieser Studie eine Dosis Broccoli-Supplement oral verabreicht und dann die genaue Absorption von SFN verfolgt. Hochinteressant!

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