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Atemwegserkrankungen beim Esel
Esel werden meist wie Mini-Pferde therapiert, und es wird unterschätzt, dass sie mitunter unter anderen Erkrankungen leiden bzw. Besonderheiten bei Therapien zu beachten sind. Wenn auch die Atemwegserkrankungen im Großen und Ganzen denen des Pferdes ähneln, gibt es doch einige subtile Unterschiede, die allerdings erheblichen Einfluss auf das Therapieergebnis nehmen. Dieser Artikel ist lesenswert für alle, die Esel besitzen oder therapieren.

Im Gegensatz zum Pferd ist der Esel ein Tier, dass an ein semi-arides Gelände angepasst ist, was zwangsläufig schon zu Unterschieden in Physiologie, Anatomie und Krankheitsanfälligkeit führt.

Der nicht-athletische Esel zeigt bei zahlreichen Erkrankungen erst stark verzögert klinische Symptome, und er bewiest eine natürliche Resistenz gegenüber verschiedenen übertragbaren Erkrankungen und Parasitosen.

Erkrankungen wie die equine Influenza verlaufen wiederum bei Eseln genauso schwer oder noch schwerer als beim Pferd.

Esel erreichen häufig ein hohes Alter und neigt dann vermehrt zu Trachealkollaps, fibrosierender Pneumonie und Neoplasien.

Wie grundsätzlich jede Erkrankung, die zu Stress und Inappetenz führt, kann auch eine Atemwegserkrankung durch Hyperlipidämie erheblich kompliziert werden, so dass in derartigen Fällen ein gutes Ernährungsmanagement ein essentieller Bestandteil der Therapie ist.


Quelle: Thiemann, A. K. (2011), Respiratory disease in the donkey. Equine Veterinary Education. doi: 10.1111/j.2042-3292.2011.00292.x




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BERUF UND BUSINESS

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