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Megavesika bei einem neugeborenen Fohlen
Die Missbildungen bei dem neugeborenen Hengstfohlen waren so beachtlich, dass manch einer eher an eine Euthanasie als an chirurgische Intervention denken würde: eine hochgradig vergrößerte Harnblase (Megavesika), eine Divertikulum derselben sowie eine abnorme und hernienbildende Reststruktur des Nabels. Die Ätiologie der Megavesika beim Fohlen ist nicht klar, doch die Therapie...

Sie besteht in einer Kombination aus Chirurgie und medikamenteller unterstützender Behandlung.

Im vorliegenden Fall wurde das Hengstfohlen von etwa 50% der kranialen Harnblase und sämtlichen abnormen Strukturen chirurgisch befreit und dann unterstüzend medikamentell weiterbehandelt.

Es erholte sich komplett und ist auch 15 Monate nach diesem Eingriff noch vollkommen asymptomatisch.

Der komplette Fallbericht findet sich unter

Quelle: Tóth, T., Liman, J., Larsdotter, S., Ley, C., Karlstam, E. and Kendall, A. (2012), Megavesica in a neonatal foal. Equine Veterinary Education, 24: 396–403. doi: 10.1111/j.2042-3292.2011.00299.x




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PFERDEPRAXIS

Reaktivierung des equinen Herpesvirus 1 bei hospitalisierten Pferdenmembers
Dass eine Reaktivierung des equinen Herpesvirus 1 (EHV-1) bei latent infizierten, asymptomatischen Tieren vor allem durch Stress und Erkrankungen erfolgen kann, ist allgemein bekannt. Beide Faktoren kommen natürlich bei stationär aufgenommenen Pferden zusammen - und mit der Frage, ob auch eine asymptomatische Virusausscheidung unter solchen Bedingungen erfolgt und möglicherweise ganz neue Sicherheitsvorkehrungen bei stationär aufgenommenen Pferden angezeigt sind, beschäftigt sich diese Untersuchung. Mit einer praxisnahen `Versuchsanordnung`: schwerkranke stationär aufgenommene Pferde mit akuten abdominalen Erkrankungen.

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