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In vitro-Wirksamkeit von Miconazol gegen Methicillin-resistente Staphylokokken
Das Auftreten und die Verbreitung von Methicillin resistenten Staphylokokken stellen in der Veterinärmedizin signifikante Herausforderungen dar und haben zu einem gesteigerten Interesse an topischer Therapie für bakterielle Infektionen geführt. Wie wirksam ist Miconazol bei Methicillin-resistenten Staphylococcus pseudintermedius und Staphylococcus aureus?

Aufgrund der Möglichkeit der Resistenzentwicklung gibt es Bedenken im Bezug auf die Verwendung topischer Antibiotika bei Tieren und es werden zusätzliche Behandlungsoptionen benötigt. Mikonazol zeigt limitierte antibakterielle Eigenschaften, die auch eine Wirksamkeit gegenüber Staphylokokken beinhalten.

Das Ziel dieser Studie war es, die in vitro Empfindlichkeit von Mikonazol gegenüber Staphylococcus pseudintermedius und Staphylococcus aureus zu untersuchen.

Die in vitro Empfindlichkeit von 112 Methicillin-resistenten S. pseudintermedius (MRSP), 53 Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) und 37 Methicillin-empfindlichen S. pseudintermedius (MSSP) auf Mikonazol wurde mittels Agardilution ermittelt.

Der Bereich der minimalen inhibitorischen Konzentration (MIC), MIC50 und MIC90 für MRSP betrug 1–8, 2 bzw. 4 μg/mL.

Die entsprechenden Ergebnisse für MRSA betrugen 1–8, 2 bzw. 6 μg/mL, und für MSSP 1–4, 2 bzw. 2 μg/mL.

Die MIC für MSSP war eine signifikant niedrigere MIC als die für sowohl MRSP (P = 0.006) als auch MRSA (P < 0.001), während die MIC für MRSP signifikant niedriger war als die für MRSA (P = 0.001).

Diese in vitro Daten weisen darauf hin, dass Mikonazol eine nützliche therapeutische Option für oberflächliche Infektionen durch Methicillin-empfindliche und Methicillin-resistente Staphylokokken darstellen könnte; es sind jedoch noch angemessene klinische Untersuchungen notwendig

Quelle: Weese, J. S., Walker, M. and Lowe, T. (2012), In vitro miconazole susceptibility of meticillin-resistant Staphylococcus pseudintermedius and Staphylococcus aureus. Veterinary Dermatology, 23: 400–e74. doi: 10.1111/j.1365-3164.2012.01068.x




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KLEINTIERPRAXIS

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