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Ungew
Zun√§chst dachte man bei der fokalen Schwellung des ventralen Abdomens vom Nabel bis zum Skrotum an andere Differentialdiagnosen, als das f√ľnf Monate alte Warmblutfohlen vorgestellt wurde. Koliksymptome fehlten n√§mlich. Und so waren die Resultate von Palpation und Sonographie √ľberraschend - es fanden sich n√§mlich inkarzerierte Dickdarmschlingen im subkutanen Raum, angrenzend an kaudales ventrales Abdomen und Pr√§putium. Was nun?

Die durchgef√ľhrte Operation ergab, dass der Sack des Nabelbruchs rupturiert war und linkes dorsales und ventrales Colon sich in den subkutanen Spalt geschoben hatten.

Die nur geringgradige vaskuläre Beeinträchtigung des Dickdarms machte eine Resektion unnötig, und es wurde lediglich reponiert.

Der Defekt in der Bauchwand wurde verschlossen und der subkutane Totraum mittels spezieller Nahttechnik reduziert.

Eine derartige massive Herniation beim Fohlen ist bislang noch nicht beschrieben worden, und sonographisch l√§sst sich der vorgefallene Dickdarm auch vom D√ľnndarm unterscheiden.




Quelle: Bodaan, C. J., Panizzi, L., Stewart, A. J., Cypher, E., Whitfield, L. and Riley, C. B. (2014), Extensive umbilical herniation of the large colon in a foal. Equine Veterinary Education, 26: 341‚Äď344. doi: 10.1111/eve.12163


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PFERDEPRAXIS

Transrektale Sonographie des Iliosakralgelenks beim Pferdmembers
Die Ver√§nderungen bei iliosakraler Osteoarthrose sind ventral lokalisiert und damit bestens zug√§nglich mittels transrektaler Ultraschalldarstellung. Aufgrund der tiefen Lokalisation der Gelenke kommen andere bildgebende Verfahren nur sehr eingeschr√§nkt zur Diagnose von Osteoarthrose zum Einsatz. Was au√üer dem Vergleich der rechten und linken Seite noch wichtig bei dieser diagnostischen Methode ist, erl√§utert diese j√ľngst publizierte Studie.

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