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Ungew
Die Symptome einer Magendrehung, nämlich akutes schmerzhaftes Abdomen und Aufgasen sowie vergeblich versuchtes Erbrechen kennt eigentlich jeder Tierarzt. Vorangegangen waren chronischer Stertor und Leistungsschwäche und der darauf basierende Verdacht auf das brachycephalic airway obstructive Syndrome. Noch während der Einlieferung und Untersuchung, bei der sich anfangs nur eine Zwerchfellhernie vom Typ II zeigte, entwickelte das Tier die Magendrehung.

Der Pylorus war durch die Bruchpforte getreten, und so wurde eine Notfalloperation durchgeführt, bei der eine Rückdrehung des Magens, eine Inzisions-Gastropexiee, eine Herniorrhaphie sowie eine Splenektomie vorgenommen wurden.

Der Hund erholte sich komplikationslos.

Auch bei scheinbar bekannter Diagnose - Zwerchfellhernie, Brachyzephalensyndrom etc. - sollte nicht vergessen werden, dass diese durch ein akutes Geschehen wie eine Magendrehung selbst bei Vorstellung in der Tierarztpraxis kompliziert werden können und dann schnellen Handelns bedürfen.



Quelle: Aslanian, M. E., Sharp, C. R. and Garneau, M. S. (2014), Gastric dilatation and volvulus in a brachycephalic dog with hiatal hernia. Journal of Small Animal Practice. doi: 10.1111/jsap.12235


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KLEINTIERPRAXIS

Regulatorische T-Lymphozyten bei der caninen atopischen Dermatitismembers
Die Pathogenese der atopischen Dermatitis des Hundes (cAD) ist immunologisch durch eine Imbalance der T‐Zell Antwort charakterisiert. Die Mechanismen der Immunregulierung bei der cAD sind noch nicht völlig aufgeklärt. Ziel dieser Untersuchung war daher die Rolle der peripheren T Regulatory (Treg) Zellen und der mit ihnen einhergehenden Zytokine (TGF‐β und IL‐10) in einem experimentellen cAD Modell.

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