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Magendrehung bei einem brachzephalen Hund mit Zwerchfellhernie
Normalerweise gelten brachyzephale Hunde nicht unbedingt als Risikopatienten für eine Magendrehung, es sei denn, es besteht eine prädisponierende Erkrankung. In diesem Fallbericht war es in chronischer Stertor und eine Leistungsschwäche, die man auf das `Brachyzephalensyndrom` zurückführte. Aber es gab eine andere Ursache!

Mittels Röntgenuntersuchung konnte eine Zwerchfellhernie Typ II festgestellt werden.

Relativ schnell entwickelte sich dann noch während der Vorstellung die Symptomatik einer Magendrehung, die eine operative Korrektur mit Rückverlagerung und Rückdrehung des vorgefallenen Magens durch die Bruchpforte sowie eine Splenektomie und eine Gastropexie einschloss.

Der Patient erholte sich komplikationslos und ist ein gutes Beispiel dafür, dass man bei Zwerchfellhernien selbst bei scheinbar nicht prädisponierten Tieren eine Magendrehung immer in Betracht ziehen sollte.


Quelle: Aslanian, M. E., Sharp, C. R. and Garneau, M. S. (2014), Gastric dilatation and volvulus in a brachycephalic dog with hiatal hernia. Journal of Small Animal Practice, 55: 535–537. doi: 10.1111/jsap.12235


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KLEINTIERPRAXIS

Allergenextrakt und Threshold-Konzentrationen im Intrakutantestmembers
Es gibt nur limitierte Information über die Schwellenkonzentrationen (TCs) und die Proteinzusammensetzung von häufigen Allergenextrakten für Hunde, die von verschiedenen Herstellern produziert werden. Ziel dieser Studie war eine Charakterisierung der Heterogenität von Proteinen von Baum‐, Gras‐, Unkraut‐ und Milbenallergenen aus unterschiedlichen Chargen von Allergenextrakten und die Bestimmung der intradermalen TCs für gesunden Hunde bei Verwendung von Extrakten von zwei Herstellern.

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