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Dermatologie
Hovawart-Hündin mit knotigen Veränderungen - Teil 1
DER083   Autor: Dr. Stefanie Peters
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Abb 3
Eine 7jährige Hovawart-Hündin wird Ihnen als Überweisungspatientin vorgestellt. Sie zeigt seit etwa 4 Monaten knotige Veränderungen im Bereich der Haut am Rumpf, die schmerzhaft bei Berührung sind und nach einigen Tagen aufplatzen (Abb. 3). Aus ihnen entleert sich bräunliches, teilweise dickflüssiges Sekret, und zurück bleiben kraterartige, scharf begrenzte Läsionen, die nur sehr langsam abheilen und narbige Veränderungen hinterlassen (Abb. 2). Die Hündin zeigt deutliche Gewichtsabnahme, intermittierendes Fieber und Anorexie, vor allem kurz bevor derartige Veränderungen sich entleeren. Der überweisende Kollege hat die Hündin ausgeschoren, um antibakterielle Shampoos anwenden zu können (Ethyllaktat). Zusätzlich hat er, da er eine Furunkulose/Zellulitis vermutete, einen Abstrich zur bakteriologischen Untersuchung entnommen und nach Antibiogramm mit Cephalexin 25 mg/kg 2x täglich über mittlerweile 2 Monate behandelt, ohne eine Besserung zu bemerken. Kulturell wurde S. intermedius nachgewiesen.
Wie gehen Sie weiter vor?
a) Sie entnehmen erneut einen sterilen Abstrich des bräunlichen Sekrets, das sich gerade aus einer Veränderung entleert, und lassen erneut eine bakteriologische Untersuchung mit Resistenztest durchführen, diesmal in einem anderen Labor.
b) Sie wechseln das Antibiotikum und geben nun Marbofloxacin 2,5 mg/kg täglich.
c) Sie entnehmen unter sterilen Bedingungen 2 der nodulären Veränderungen, die noch nicht rupturiert sind. Eine zur bakteriologischen und mykologischen Untersuchung, eine zur histopathologischen Untersuchung.
d) Gewichtsverlust und Hautveränderungen sprechen sehr für eine Hyperthyreose, eine häufige endokrine Störung älterer Hündinnen. Sie entnehmen Blut und lassen TT4, fT4, TT3, fT3 und TSH bestimmen.
 





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