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Kraniopharyngiom bei zwei Katzen
Zweifellos kein Tumor im Bereich der Schädelbasis, der häufig diagnostiziert wird, aber trotzdem ein sehr interessanter. Histopathologisch teilt er sich in 4 Bereiche auf, und bei Katzen kommt er doch vor - das sind zwei der Erkenntnisse aus dieser interessanten japanischen Fallstudie.

Bei zwei Katzen, nämlich einer 9jährigen kastrierten männlichen Chinchilla und einer 7jährigen kastrierten männlichen American Shorthair-Katze, wurde ein malignes Kraniopharyngiom diagnostiziert.

Histopathologisch gliederte sich der Tumor in 4 Teile: 1. einen kleinen azinösen Teil, in dem realtiv große Zellen mit blassem Zytoplasma zu schmalen Acini zusammengelagert waren, 2. einen Ductus-Bereich, der aus schmalen kuboiden Zellen, die Gänge bildeten, zusammengesetzt war, 3. einem zystischen Bereich, in dem flache Zellen große Zysten auskleideten und 4. einen `pavement` Bereich aus großen vieleckigen Zellen.

Immunhistochemisch waren einige der Epithelzellen in verschiedenen Bereichen positiv für Keratin.

Damit folgen die beiden beschriebenen Fälle bei Katzen dem Muster was bei malignem Kraniopharyngiom auch bei anderen Spezies beschrieben ist.


Quelle: T. Nagata, et al. (2005): Two Cases of Feline Malignant Craniopharyngioma. In: Vet Pathol 42:663-665 (2005)



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