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Erstes bekanntes vaginales Rhabdomyosarkom beim Hund
Ein ungemein interessanter Fallbericht aus Japan -vaginale Neoplasien lassen zweifellos eher an benigne Neoplasien wie Myome oder in entsprechenden endemischen Gebieten auch an Sticker-Sarkom denken als an ein botryoides Rhabdomyosarkom.

eine 10jährige Mischlingshündin wurde mit Blutungen aus der Vagina vorgestellt. Mittels magnetic resonance image (MRI) und Endoskopie wurde im Bereich der Urethraöffnung eine multipapilläre Masse mit traubenartigem Aussehen gefunden.

Histologisch bestand diese Masse aus unterschiedlich großen runden und spindel- bis polygonalzelligen Tumorzellen, viele davon multinukleär.

Es gabe zahlreiche Mitosen.

In manchen Bereichen waren die Tumorzellen relativ lose angeordnet und zeigten intrazelluläre myxoide Komponenten.

Immunhistochemisch waren diese Tumorzellen stark positiv auf Vimentin und fokal positiv auf Desmin, aber negativ auf Myoglobin.

Zusammen mit der makroskopischen, histologischen und immunhistochemischen Identifikation ließ sich aus diesen Befunden die Diagnose eines relativ schlecht differenzierten botryoiden Rhabdomyosarkoms ableiten.




Quelle: K. Suzuki, K. Nakatani, H. Shibuya and T. Sato (2006): Vaginal Rhabdomyosarcoma in a Dog. In: Vet Pathol 43:186-188 (2006)



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KLEINTIERPRAXIS

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