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2 VERSUS 5 MG/KG CYCLOSPORIN T
5 mg/kg und Tag ist die Initialdosis, mit der Cyclosporin A zur Therapie der atopischen Dermatitis beim Hund eingesetzt wird. Sind die Symptome unter Kontrolle, wird die Dosis bis zur niedrigst möglichen Erhaltungsdosis reduziert, im Idealfall auf 2 mg/kg und bei manchen Hunden nur alle 2-3 Tage. Dieses Schema reduziert Therapiekosten und potentielle Nebenwirkungen. Würden vielleicht 2 mg/kg als Initialdosis bei Perianalfisteln ausreichen?

In dieser verblindeten randomisierten prospektiven Studie wurden 20 Hunde mit Perianalfisteln (PAF) mit 2 bzw. 5 mg/kg Cyclosporin A alle 24 Stunden behandelt. Die Tiere wurden randomisiert in eine der beiden Gruppen eingeteilt und 8 Wochen lang therapiert.

Die Größe der betroffenen veränderten Fläche wurde gemessen und ihr Schweregrad nach einer visual analog scale beurteilt. Vorliegen und Schwere der klinischen Symptome wurden alle 2 Wochen geprüft.

Die untersuchten Variablen der Veränderungen waren bei beiden Gruppen signifikant nach 8 Wochen reduziert, und die Tierbesitzer berichteten von einer Reduktion der Schwere der klinischen Symptome.

Die höhere Dosierung mit 5 mg/kg beschleunigte signifikant das Abheilen der Veränderungen. In der Gruppe mit 2 mg/kg zeigten 20% of der Hunde ein komplettes Verschwinden der klinischen Symptome und 10% ein Abklingen der Veränderungen, in der 5 mg/kg-Gruppe zeigten 40% ein komplettes Verschwinden der klinischen Symptome und 60% ein Abheilen der Veränderungen.

Damit ist die Dosierung von 2 mg/kg/Tag Cyclosporin A bei PAF schlechter wirksam als die von 5 mg/kg/Tag, aber auch diese ist weniger wirksam als die bereits in früheren Untersuchungen verwendeten Dosierungen von mindestens 5 mg/kg 2x täglich bei dieser Indikation, und 5 mg/kg/Tag sollte als Mindestdosis für die palliative Behandlung angesehen werden.


Quelle: House AK, Guitian J, Gregory SP, Hardie RJ. (2006): Evaluation of the effect of two dose rates of cyclosporine on the severity of perianal fistulae lesions and associated clinical signs in dogs. In: Vet Surg. 2006 Aug;35(6):543-9.



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... hautnah dran
Zoonoserisiko der tropischen Rattenmilbe bei exotischen Kleinsäugern Tropische Rattenmilben sind in Deutschland schon seit Jahren bekannt, es gibt einige Fallberichte über die Übertragung von freilebenden Ratten, aber auch von im Haushalt gehaltenen Kleinsäugern. Diese neue Studie aus Süditalien bestimmt die Prävalenz und das zoonotische Risiko der oberflächlichen Rattenmilbe (Ornithonyssus bacoti) bei exotischen Haustieren in Italien. Die Resultate sind hochinteressant und ohne Zweifel nicht nur für italienische Verhältnisse gültig.

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