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Optimale Lagerung von Vollblut-Konserven beim Pferd
Prä-operative Blutentnahme und Herstellung von autologen Blutkonserven sind Standard-Verfahren in der Humanmedizin und werden auch für die Tiermedizin zunehmend interessant. Doch welche Gefäße sind optimal für die Lagerung, damit das Blut auch im `Ernstfall` den gewünschten Effekt bringt? In diesem gerade publizierten Artikel werden 4 Methoden verglichen. Ergebnis: die kommerziellen CPDA-1-Beutel sind am besten.

6 erwachsenen gesunden Pferden wurde Blut entnommen und jeweils in 4 verschiedene Gefäßen gesammelt:
Glasgefäße mit acid-citrate-dextrose solution (ACD), Plastikbeutel mit ACD, Plastikbeutel mit citrate-phosphate-dextrose (CPD), und Plastikbeutel mit CPD plus Adenin(CPDA-1).

Die Behälter wurden über 5 Wochen gelagert und in 2 Tage-Intervallen untersucht. Dabei wurden die Standard-Parameter hämatologisch und biochemisch untesucht sowie die Konzentrationen von Adenosin-5-triphosphat (ATP) und 2,3-Diphosphoglycerat (2,3-DPG) gemessen und mit dem Gesamt-Hämoglobingehalt der Probe verglichen.

Plasma-Hämoglobin, prozentuale Hämolyse, Laktat, Kalium, Ammoniak und LDH stiegen an, während die Glukose-Konzentration und der pH-Wert in allen Blutproben über die 5 Wochen hinweg fielen.
Eine temporale Steigerung der Hämolyse gab es in allen Gefäßen, am stärksten aber in den Glasgefäßen.
Laktat und Ammoniak waren an höchsten in den CPD-und CPDA-1 Gefäßen, was auf einen aktiveren Metabolismus der Erythrozyten schließen läßt.

Die Konzentrationen von 2,3-DPG sanken während der Lagerung, waren aber optimal geschützt mit CPDA-1. Die ATP-Konzentrationen warn signifikant höher in den CPDA-1-Beuteln und am niedrigsten in den Glasgefäßen.

Die gemessenen Werte lassen darauf schließen, daß die Erythrozyten in den in CPDA-1-Beuteln gelagerten Blutproben ihre Viabilität am besten bewahren. Abgesehen vom ATP decken sich diese Resultate mit den bei anderen Spezies gemessenen Werten.

Dementsprechend werden die kommerziell erhältlichen CPDA-1-Beutel als optimale Lagerungsmethode für equines Vollblut angesehen.


Quelle: Mudge, Margaret C., Macdonald, Melinda H., Owens, Sean D. & Tablin, Fern (2004)
Comparison of 4 Blood Storage Methods in a Protocol for Equine Pre-operative Autologous Donation. In: Veterinary Surgery 33 (5), 475-486.




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PFERDEPRAXIS

Haemangiosarkome bei zwei American Quarter Horse-Vollbruedern
Gibt es eine genetische Grundlage für Hämangiosarkome bei Pferden? Diese Frage stellen die Autoren dieser Fallbeschreibungen, denn der im Gegensatz zu Hunden bei Pferden sehr seltene maligne Tumor wurde mit einer ungewöhnlichen Organbeteiligung bei den beiden Wallachen gesehen, die unabhängig voneinander mit unterschiedlicher klinischer Symptomatik vorgestellt wurden.

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