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Home / WELCOME / Archiv / Schweinepraxis /     

 
Nachweis des porcine circovirus-like virus P1 bei kongenitalem Tremor
Zwei Schweinebetriebe in der chinesischen Provinz Jiangsu waren von einem Ausbruch r√§tselhafter Symptome betroffen: Zittern und Sch√ľtteln waren die Hauptsymptome der betroffenen Tiere. Ihre Blut- und Gewebeproben waren positiv f√ľr das porcine circovirus-like virus P1.

Ultraschallgest√ľtzte Katheterisierung bei erwachsenen an√§sthesierten Yorkshire-Mischlingsschweinen
Der Zugang zu Blutgef√§√üen, beispielsweise der Vena jugularis, ist insbesondere bei adulten Schweinen mitunter eine Herausforderung. Diese Studie an zehn adulten Yorkshire-Mischlingss√§uen mit dem stolzen Gewicht von 78.4 ¬Ī 5.6 kg pr√ľft, wie mit Hilfe von Ultraschall ein Zugang in Venen oder Arterien bei an√§sthesierten Tieren gelegt werden kann.

Akute Enzephalopathie infolge Clonazepam-Vergiftung bei einem Hängebauchschwein
H√§ngebauchschweine werden als Haustiere immer beliebter, und √§hnlich wie Hunde und Kleinkinder k√∂nnen nat√ľrlich auch sie mit Intoxikationen durch Medikamente eingeliefert werden, die eigentlich nicht f√ľr sie bestimmt waren. Was tun, wenn ein zweij√§hriges weibliches, 13,5 kg schweres H√§ngebauchschwein eine akute Enzephalopathie zeigt und der Verdacht auf eine Vergiftung mit verschreibungspflichtigen Benzodiazepinen besteht?

Temporäre Veränderung der Darmflora bei Gabe von subtherapeutischen Antibiotikadosen an Schweine
Der Einsatz von Antibiotika zur Wachstumsf√∂rderung in der Schweinemast reicht mehr als 60 Jahre zur√ľck. Trotz dieser langen Zeit bleibt die Frage weitgehend ungekl√§rt, welche exakten Mechanismen denn nun tats√§chlich f√ľr die Wachstumsf√∂rderung verantwortlich sein sollen. Eine direkte Beeinflussung der gastrointestinalen Mikrobiota? Mit der Kl√§rung dieser im Angesicht wachsender Resistenzprobleme gegen√ľber Antibiotika immens wichtigen Frage besch√§ftigt sich diese k√ľrzlich publizierte Studie.

Einfluss von Geburtsfaktoren auf die spätere Reproduktion von Sauen
In diesem soeben publizierten Review-Artikel geht es um gesundheitliche, aber nat√ľrlich auch um √∂konomische Aspekte. Die Ausgangsfrage: welche signifikanten Charakteristika der Geburt sind f√ľr die postpartale reproduktive Gesundheit und Fruchtbarkeit verantwortlich? Und: wie kann man eine ungest√∂rte Geburt gew√§hrleisten oder eben potentielle Probleme hervorrufen? Eine hochinteressante Lekt√ľre!

Chronologische Dokumentation einer Zuchtsau mit PUDS
Das Porcine ulzerative Dermatitis Syndrom (PUDS) ist eine seltene Erkrankung von Zuchtsauen mit unbekannter Pathogenese und hochgradigen klinischen Veränderungen. Diese soeben online publizierte Falldokumentation beschreibt die Entwicklung der klinischen und histopathologischen Veränderungen im Verlauf der Erkrankung und die Pathogenese, soweit bekannt.

Intramuskuläre Gabe von Dexdemetomidin mit Ketamin versus Alfaxalon beim Schwein
Welche intramuskul√§r verabreichte Narkose-Pr√§medikation ist f√ľr Schweine am besten geeignet: Dexdemetomidin kombiniert mit Ketamin oder doch lieber mit Alfaxalon? Eine hochinteressante Frage, an deren Beantwortung 14 gesunde, 2 Monate alte Kreuzungsstiere von Landrace √ó Large White mit einem Gewicht von 21.5 ¬Ī 0.6 kg mitwirkten.

√Ėstrogen-Rezeptoren ERőĪ and ERő≤ im Uterus tragender Sauen
Der Uterus ist bekanntlich Ziel verschiedener endokriner, parakriner und autokriner Molek√ľle, von denen den Steroiden die gr√∂√üte Bedeutung zukommt. In dieser Untersuchung wurde versucht, die √Ėstrogen-Rezeptoren ERőĪ and ERő≤ im Uterus tragender Sauen an den Tagen 10, 18, 32, 50, 71 und 90 post coitum zu lokalisieren, und zwar mittels RT-PCR, Western-blot und Immunhistochemie. Ein ehrgeiziges Projekt! Ist es gelungen?

Dexdemetomidin plus Ketamin oder Alfaxalon beim Schwein
Intramuskul√§re Pr√§medikation bei Schweinen mit Dexdemetomidin kombiniert mit Ketamin oder besser mit Alfaxalon? Mit dieser wichtigen Frage besch√§ftigt sich vorliegende prospektive, randomisierte, verblindete Studie an 14 gesunden 2 Monate alten Schweinen der Kreuzung Landrasse X Large White, deren Gewicht 21.5 ¬Ī 0.6 kg betrug.

Leptin und sein Rezeptor in den Karpaldr√ľsen
In vergangenen Jahren war das Hormonprotein Leptin Thema zahlreicher Studien, die dazu angelegt waren, seine funktionelle Signifikanz zu kl√§ren und zu interpretieren; es wurde spekuliert, dass seine Funktion weit √ľber die Kontrolle von Appetit und Energiemetabolismus hinausgeht. Im Speziellen wurde das Auftreten von Leptin und seinem Rezeptor in verschiedenen Dr√ľsen, die anatomisch und funktionell dem Reproduktionstrakt zuzurechnen sind, beobachtet. Das hat zur Hypothese gef√ľhrt, dass Leptin direkt die funktionelle Kontrolle dieser Dr√ľsen und, im Allgemeinen, die Kontrolle der reproduktiven Funktion innehat. Diese Studie untersuchte das Vorkommen und die Verteilung von Leptin und seinem Rezeptor wurde mittels immunhistochemischer Techniken in den Karpaldr√ľsen von Haus- und Wildschweinen.

Synkinese des N. trigeminus abducens beim alten Hund
Der in diesem online publizierten Fallbericht vorgestellte zehnj√§hrige kastrierte Rhodesian Ridgeback-R√ľde wurde mit einer interessanten Symptomatik vorgestellt: einer abnormen bilateralen Protrusion des dritten Augenlids beim Kauen, bei der klinische, ophthalmologische und neurologische Untersuchung unauff√§llig verliefen. Wie konnte letztlich die Diagnose gestellt werden?

Porkines Circovirus Typ 2 und damit assoziierte Erkrankungen
Bekanntlich geh√∂rt das porkine Circovirus Typ 2 zur Familie der Circoviridae und dem Genus Circovirus und ist ein kleines, einstr√§ngiges, unbeh√ľlltes DNA-Virus mit unsegmentiertem kreisf√∂rmigem Genom. PCV2 ist das prim√§re kausative Agens zahlreicher Syndrome, die auch als porcine circovirus-associated disease (PCVAD) bezeichnet werden. Dieser Artikel gibt ein hervorragendes Update, bei dem die Autoren speziell auf relevante Fakten f√ľr den Praktiker achteten.

Brucellose und Leptospirose bei Wildschweinen in Australien
Kommen beide Zoonosen bei Wildschweinen √ľberhaupt vor und wenn ja, wie hoch ist ihre Pr√§valenz? Eine hochinteressante Frage der man bei erlegten Wildschweinen im australischen New South Wales nachging, konkret ging es um Brucella suis, Leptospira interrogans serovar Pomona (L. pomona) and Leptospira borgpetersenii serovar Hardjo (L. hardjo). Die Resultate legen nahe, dass auch in Europa entsprechende Untersuchungen sinnvoll w√§ren.

Virusbelastung bei unterschiedlichen klinischen Formen der klassischen Schweinepest
Die klassische Schweinepest (Classical swine fever, CSF) ist eine weltweit bedeutsame Erkrankung und unter anderem endemisch in Indien. Allerdings werden normalerweise nur akute Ausbr√ľche beschrieben, wie viele chronische und klinisch inapparente Formen der Erkrankung es gibt, ist auch angesichts der unterschiedlichen klinischen Bilder gar nicht bekannt. Um dies mit zu kl√§ren, wurde mittels einer Untersuchung von Schweinen mittels hochspezifischer und -sensitiver Testassays der tats√§chliche Status des CSF-Virus gepr√ľft. Sehr interessant!

Wildschweine als m
Eine m√∂gliche Rolle von Wildtieren in der Erhaltung und der Verteilung von Tuberkulose (TB) auch an domestizierte Tiere ist insbesondere in den L√§ndern von Bedeutung, in denen konsequente Eradikationsprogramm f√ľr eine massive Reduktion der bovinen Tuberkulose gesorgt haben, aber dennoch immer wieder sporadische Ausbr√ľche gesehen werden. Spanien zum Beispiel. Welche Rolle spielen Wildschweine in diesem Szenario? Eine viel ernstere als bislang vermutet!

Circovirus-assoziierte Erkrankungen beim Schwein
Der wichtigste Vertreter der Circoviridae-Familie ist das Porcine circovirus type 2 (PCV2), das als prim√§res kausales Agens bei diversen Erkrankungen des Schweins bekannt ist - diese werden kollektiv als porcine circovirus-associated disease (PCVAD)zusammengefasst. Vorliegendes Update bez√ľglich dieser immens wichtigen Virusinfektionen ist ausgesprochen lesenswert und zudem noch frei zug√§nglich.

Intramuskul
Alfaxalon gewinnt bei den verschiedenen Spezies zunehmend an Bedeutung, und so liegt es nahe, diese als effektiv und nebenwirkungsarm geltende Substanz auch in der Pr√§medikation beim Schwein zu nutzen - einmal alleine, einmal in der gebr√§uchlichen Kombination mit dem klassischen Diazepam. Als Testtiere in dieser randomisiert-kontrollierten Studie dienten 12 gesunde 2 Monate alte Kreuzungstiere zwischen Landrasse und Large White mit einem Gewicht von 21.3 ¬Ī 2.4 kg.

Hepatitis E-Virus bei portugiesischen Hausschweinen
Hepatitis-Viren spielen wesentlich gr√∂√üere Rollen bei diversen Erkrankungen des Menschen als lange vermutet. Dass auch Schweine Hepatitis E-Viren (HEV) tragen und √ľbertragen k√∂nnen, ist nach wie vor verh√§ltnism√§√üig wenig bekannt. Wie hoch ist die Pr√§valenz? Zumindest f√ľr Portugal gibt es jetzt Richtwerte...

Hauterkrankungen durch Staphylokokken bei Nutztieren
Staphylokokkeninfektionen der Haut sind bei keiner Species so h√§ufig wie bei Hunden, und dementsprechend gibt es eine f√ľlle von Publikationen zu diesem Thema. Dass auch Gro√ütiere, insbesondere Nutztiere, vor derartigen Infektionen nicht gefeit sind, ger√§t nicht selten in Vergessenheit. Dieser soeben erschienene Beitrag besch√§ftigt sich mit Staphylokokken-Infektionen bei Nutztieren. Hochinteressant

Aktuelles zur Maul- und Klauenseuche beim Schwein
Bei Wiederk√§uern gibt es auch in Europa immer wieder mal Ausbr√ľche der Maul- und Klauenseuche, insbesondere seit die Fl√§chenimpfungen beendet wurden. Weltweit ist sie nach wie vor bekanntlich immer noch ein ernstes Problem. Von Maul- und Klauenseuche bei Schweinen h√∂rt und liest man jedoch nur wenig. Zu Unrecht, handelt es sich doch bei der MKS um ein Paradigma einer √ľbertragbaren Tierseuche, die zudem die gr√∂√üte Bedrohung f√ľr Nutztiere darstellt. Dieser hervorragende Review-Artikel fokussiert sich vorwiegend auf Koontrollma√ünahmen und epidemiologische Verh√§ltnisse weltweit unter Ber√ľcksichtigung neuester relevanter Publikationen - f√ľr Schweine!

Aktuelles zur Epidemiologie der Afrikanischen Schweinepest
Afrikanische Schweinepest (ASF) ist eine der wichtigsten Erkrankungen von Schweinen, vor allem wegen der signifikanten sanit√§ren und sozio√∂konomischen Konsequenzen. Dieser ausf√ľhrliche soeben erschienene und frei zug√§ngliche Review-Artikel gibt ein Update √ľber die Epidemiologie sowie neueste Erkenntnisse zur Verbesserung von Kontrolle der Erkrankung und langfristiger Eradikation.

Hepatitis E-Virus Genotyp 3f bei Schweinen in New Caledonia
Das Hepatitis E-Virus (HEV) zeigt bei Schweinen weltweit eine hohe Pr√§valenz, und zunehmend mehr Daten sprechen daf√ľr, dass es sich um eine Zoonose handeln k√∂nnte. Mittels in-house real-time reverse transcription polymerase chain reaction bei 4-26 Wochen alten Ferkeln wurde auf einem Betrieb in New Caledonia (wo keine Daten √ľber die Pr√§valenz des Erregers vorliegen) gemessen, ob HEV-Infektionen vorliegen. Eine hochinteressante Arbeit!

Vergleich von Schweine- und Katzencornea bei in vivo-Implantaten
Corneatransplantationen sind keine Seltenheit mehr, und nicht immer steht gleich ein passender Spender zur Verf√ľgung. Diese experimentelle Studie sollte die Frage kl√§ren, welche Vorteile und Grenzen die jeweiligen Schweine- und Katzenmodelle bei der experimentellen in vivo-Transplantation zeigen.

Update zu Mycoplasma hyopneumoniae
Mycoplasma hyopneumoniae, der Erreger der enzootischen Pneumonie, stellt die wichtigste Komponente im sogenannten Porcine Respiratory Disease Complex dar, einem weltweit verbreiteten Problem, das gerade unter wachsenden Schweinen hohe Verluste verursacht. Dieser soeben erschienene Artikel beschreibt vor allem die Biologie des Erregers vor allem seine Epidemiologie, Pr√§valenz und seine Rolle in Atemwegserkrankungen multipler √Ątiologien.

Update zur klassischen Schweinepest
Anlass f√ľr diesen umfassenden Review-Artikel bez√ľglich der klassischen Schweinepest war unter anderem der Ausbruch in S√ľdafrika vor einigen Jahren, nachdem zuvor 87 Jahre lang keine F√§lle mehr gesehen worden waren. Bekanntlich kann der Erreger mit menschlicher Hilfe, etwa beim illegalen F√ľttern von Abf√§llen, gro√üe Entfernungen zur√ľcklegen. Was ist bei Kontrollma√ünahmen wichtig, wie erfolgt die Diagnose, soll geimpft werden, und welche Rolle spielen Wildtiere? All diese Aspekte werden in dieser lesenswerten Zusammenstellung diskutiert.

Dioxin-Nachweis nun auch im Schweinefleisch
In Eiern und im Fleisch einiger Legehennen wurde die krebserregende Substanz in den letzten Tagen nachgewiesen, in Fleisch bislang noch nicht. Das hat sich heute geändert: in Schweinefleisch von zwei niedersächsischen Mastbetrieben wurden die Funde gemacht, wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover mitteilte. Wie sind die Konsequenzen?

Rohfaserreiche F
Eine hochinteressante Untersuchung, die sich √ľber 1,5 Jahre erstreckte, wurde gerade publiziert: gepr√ľft wurde der Effekt einer ad libitum (ADLIB) gef√ľtterten rohfaserreichen Di√§t in einer Gruppe Sauen nach der 30t√§gigen Laktation. Nach dem Absetzen der Ferkel wurden sie randomisiert in 2 Gruppen eingeteilt und entweder ad libitum oder konventionell gef√ľttert. Welche Gruppe war die fruchtbarere?

Wirkung von Meloxicam vor der Kastration von Ferkeln
Die jahrzehntelang praktizierte Methode, Ferkel ohne Analgesie oder Narkose zu kastrieren, ist gl√ľcklicherweise in den letzten Jahren zunehmend in Mi√ükredit geraten. Welchen Effekt hat beispielsweise die intramuskul√§re Gabe des beliebten nichtsteroidalen Antiphlogistikums Meloxicam 10-30 Minuten vor der chirurgischen Kastration auf postoperativen Stre√ü und Schmerzen? Sie w√§re schlie√ülich gut wirksam und vertr√§glich und zudem auch kosteneffektiv. Vorliegende Untersuchung wurde als randomisierte klinische Blindstudie an 150 m√§nnlichen Ferkeln j√ľnger als eine Woche durchgef√ľhrt und liefert hochinteressante Daten.

Blutdruckmonitoring in der A. auricularis oder der A. femoralis beim Schwein?
Beim Schwein geh√∂rt das Monitoring des arteriellen Blutdrucks sicher nicht zu den Standardverfahren, es ist ungleich weniger etabliert als in der Kleintier- oder Humanmedizin. Trotzdem ist es interessant zu wissen, ob die leichter zug√§ngliche A. auricularis oder die A. femoralis gleicherma√üen gut f√ľr diese Untersuchung geeignet sind oder ob die Werte stark voneinander abweichen...

Pathologische Ver
Streptococcus suis type 2 (S. suis 2) ist weltweit als einer der wichtigsten pathogenen Keime beim Schwein gef√ľrchtet, verursacht er doch Meningitis, Septik√§mie, Andokarditis, Arthritis und septischen Schock bei ihnen. Ein wichtiger Virulenz-assoziierter Faktor ist das von S. suis 2 produzierte Protein Suilysin. Was verursacht es im Gehirn experimentell infizierter Schweine?

Welcher Mechanismus f
Dass Schweine mit dieser mittlerweile gl√ľcklicherweise seltener gewordenen Virusinfektion Thrombozytopenien und anschlie√üende H√§morrrhagien entwickeln, ist wohlbekannt. Aber wie entstehen diese eigentlich? Mit dieser Frage besch√§ftigten sich Kollegen aus Cordoba in einer experimentellen Studie...

Trotz Impfungen nimmt Schweinepest in Rheinland-Pfalz zu
Speziell in den Kreisen S√ľdwestpfalz, Westerwald, Altenkirchen und Neuwied wurden seit Anfang letzten Monats 16 Tiere positiv getestet. Es werden wieder gef√§hrdete Bezirke ausgewiesen, die letzte Impfung fand am 27. M√§rz statt.

WHO h
Julie Hall von einem von der WHO geleiteten UN-Untersuchungsteam h√§lt diese √úbertragung f√ľr m√∂glich, der philippinische Gesundheitsminister Francisco Duque ebenfalls. Anla√ü dieser Vermutungen war die Infektion von f√ľnf Philippinern mit einem Stamm des Ebola-Virus.

Aufstallen von Sauen w
Ab dem 1.1.2013 sollen nach EU-Gesetzgebung strengere Richtlinien bez√ľglich der Stallhaltung gelten. Allerdings kann die Einzelhaltung beispielsweise in Buchten das Wohlbefinden, die Gruppenhaltung mit ihren Konfrontationen untereinander m√∂glicherweise ebenso. Wie ist der Einflu√ü der Stallhaltung auf die Fruchtbarkeit? Auch eine sehr wichtige Frage!


Das Verf√ľttern von K√ľchenabf√§llen an Schweine hat eine lange Tradition, nicht nur in der Schweiz. Doch w√§hrend in den √ľbrigen europ√§ischen L√§ndern diese F√ľtterungspraxis nicht oder nur noch unter versch√§rften Auflagen erlaubt ist, m√∂chte man in der Schweiz auf die traditionelle `Schweizer Schweinesuppe` nicht verzichten...

Einschlu
Das porcine Circovirus 2 (PCV2) ist die Ursache des postweaning multisystemic wasting syndrome (PMWS) bei Schweinen. Dessen häufigste Veränderungen bestehen in lymphohistiozytärer bis granulomatöser Lymphadenitis, interstitieller Pneumonie und interstitieller Nephritis mit intrazytoplasmatischen charakteristischen Einschlußkörperchen in den Makrophagen. sind sie auch in Epithelzellen verschiedener Organe zu finden? 4 kanadische Farmen waren an dieser großangelegten Untersuchung beteiligt.

Bald Produktion von menschlichen Blutzellen durch Schweine?
Sollte der Versuch an der Universit√§t Michigan weiter erfolgreich verlaufen, k√∂nnte diese M√∂glichkeit in nicht allzu ferner Zukunft Realit√§t werden. Dort entnahm man die blutbildenden Zellen aus der Nabelschnur und dem Knochenmark von Menschen und setzte diese Blut-Stammzellen in Schweinef√∂ten ein - ohne Absto√üungsreaktion. Mittlerweile sind die Ferkel geboren - und die menschlichen Stammzellen hatten sich vermehrt und sogar ausdifferenziert und konnten problemlos beim Spender wieder eingesetzt werden. Eine k√ľnftige Therapieoption beispielsweise bei AIDS?

Abfeilen statt Abkneifen von Eckz
Wegen der doch nicht unbetr√§chtlichen Verletzungsgefahr f√ľr Muttertier und Geschwister ist es seit Jahrzehnten √ľblich, Ferkeln die Eckz√§hne abzukneifen. Doch dies wird sich zumindest in den Niederlanden mit dem 1.1.2009 √§ndern: wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter berichtet, wird das Abkneifen dann verboten werden.

Clostridium difficile-Rezeptoren in der Darmschleimhaut neugeborener Ferkel
Clostridium difficile ist eine der Ursachen einer neonatalen Typhlocolitis bei Ferkeln. Sein h√∂chster Virulenzfaktor besteht in 2 gro√üen Exotoxinen, dem potenten Enterotoxin Toxin A (TcdA) und dem hocheffektiven Zytotoxin Toxin B (TcdA), das in vivo allerdings nur bei bereits gesch√§digter Schleimhaut toxisch wird. Haben neugeborene Tiere anderer Spezies vielleicht nur sehr wenige TcdA-Rezeptoren, Ferkel aber sehr viele, und sie sind deswegen so empf√§nglich f√ľr diesen weitverbreiteten pathogenen Keim?

Die besten Entnahmestellen f
Haemophilus parasuis, der Erreger der Gl√§sser¬īschen Krankheit, stellt nach wie vor ein Problem in nicht wenigen Schweinebest√§nden dar. In dieser hochinteressanten Studie wurden verschiedene Entnahmeorte f√ľr den Erregernachweis verglichen. Eines der Ergebnisse: Die konventionelle Kultur ist den `modernen` Techniken wie direkter PCR oder PCR mit Anreicherung sogar √ľberlegen - wenn die Entnahmeorte richtig gew√§hlt sind...

Immunkomplexvermittelte thrombozytopenische Purpura beim G
Derzeit gilt die Pathogenese der thrombozytopenischen Purpura (TP) beim Schwein als ungeklärt. Die Symptome sind um so charakteristischer - vor allem ausgedehnte subkutane Blutungen - und die Prognose ist meist infaust. Könnte es sich um eine immunkomplexvermittelte Erkrankung ähnlich wie beim Systemischen Lupus Erythematosus handeln?

T
Es gibt erst zwei Fallbeschreibungen √ľber Infektionen von Schweinen mit Actinobacillus equuli in den USA, und beide liegen mehr als 30 Jahre zur√ľck. Also sicher keine Ursache, an die man sofort denkt, wenn man eine einj√§hrige tragende Jungsau ohne vorherige klinische Symptome morgens tot im Stall findet. Ein hochinteressanter Fallbericht!

Inselzellen von Schwein auf Mensch erfolgreich transplantiert
In Neuseeland verlief die Transplantation von Inselzellen neugeborener Ferkel auf Menschen mit Typ 1-Diabetes erfolgreich: Es wurden keine Medikamente zur Pr√§vention von Absto√üungsreaktionen ben√∂tigt, und bei dem Gro√üteil der Patienten wurde der Insulinbedarf deutlich gesenkt. In Deutschland steht man dieser Xenotransplantation sehr kritisch bis ablehnend gegen√ľber...

Multiple kongenitale Hamartome bei einem Ferkel (Fallbericht)
Ihren Ursprung nahmen die Neubildungen bei den epitrichen Schwei√üdr√ľsen, und das Ferkel war bereits bei der Geburt befallen. Gibt es auch Ver√§nderungen anderer Organsysteme? Ein ungew√∂hnlicher franz√∂sisch-amerikanischer Fallbericht!

Ursachen von Euterver
In den letzten Jahren werden bei der Fleischbeschau zunehmend mehr Euter von Sauen beanstandet - Grund genug, in D√§nemark eine gro√üangelegte Untersuchung √ľber die Ursachen durchzuf√ľhren. Die Ergebnisse sind ausnehmend interessant und wichtig f√ľr die Pr√§vention.

Schweinepest-Impfung in Eifel und Pfalz
Die f√ľr Menschen harmlose Schweinepest wird weiter konsequent durch Schutzimpfungen, nicht mehr durch Keulen von Wild- und Hausschweinen bek√§mpft. In den bislang h√§ufig betroffenen Gebieten Eifel und Pfalz werden die Impfk√∂der von August bis Oktober ausgelegt: Im Impfgebiet Pfalz vom 10. bis 12. August und vom 7. bis 9. September 2007 wieder Impfk√∂der ausgelegt, in der Eifel vom 7. bis 9. September und vom 5. bis 7. Oktober 2007.

Aggressiver PRRS-Stamm in China und Vietnam?
Porcine reproductive and respiratory syndrome (PRRS) ist eine Erkrankung, die in vielen L√§ndern zu hohen Verlusten bei Schweinen f√ľhrt. Nun soll die Erkrankung in China und Vietnam angekommen sein, und Experten bef√ľrchten einen sehr viel aggressiveren und t√∂dlicheren Stamm in Fernost.

Topischer Interleukin 8-Antik
Acute respiratory distress syndrome (ARDS) bei Kleinkindern ist mit einer entz√ľndlichen Antwort der Lunge mit erh√∂hten Interleukin 8-Spiegeln und der Einwanderung polymorphkerniger Neutrophiler verbunden. An Ferkeln mit experimentell entferntem surfactant Faktor der Lunge wurde nun gepr√ľft, ob ein topischer IL-8-Hemmer helfen k√∂nnte, indem er die Migration der Neutrophilen stoppt und so die Lungenfunktion verbessert. Die Resultate fielen ganz anders als erwartet aus...

Weniger Salmonellen bei Mastschweinen durch gr
Zu diesem Ergebnis kam eine interessante Arbeit der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Ihre Bedeutung ist nicht zu unterschätzen, ist die Salmonellenbelastung bei Mastschweinen doch nach wie vor ein großes Problem. Hier die Pressemitteilung der aid, die sich auf die Fachzeitschrift `Der praktische Tierarzt` beruft.

Neues zu `off flavour`-Geschmack von Schweinefleisch
Wenn Schweinfleisch nach Fisch, Metall, einfach nur s√§uerlich oder sonstwie ungew√∂hnlich schmeckt oder riecht, sind nicht immer F√ľtterungsfehler oder (√úber)-Lagerung die Ursache: Es gibt Genmutationen eines Enzyms, die den pH-Wert senken und so zu diesem Effekt f√ľhren k√∂nnen. Dies wurde k√ľrzlich von der Iowa State University publiziert.

Verschiedene Methoden zur Reduktion des postoperativen Kastrationsschmerzes bei Ferkeln
Ferkelkastration ohne Schmerzausschaltung l√§√üt sich nicht mit Tierschutz vereinbaren. Doch welche Methode ist wirksam und praktikabel? Pr√§operativ appliziertes Meloxicam und Metamizol sowie intratestikul√§re Lokalan√§sthesie mit Procainhydrochlorid wurden bei Saugferkeln bez√ľglich ihrer F√§higkeit, den postoperativen Kastrationsschmerz von Ferkeln effizient zu verringern, verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig.

Erneut Impfung gegen Schweinepest in Eifel und Pfalz
Lange wurden das vermehrte Bejagen von Wildschweinen bzw. das Keulen unz√§hliger Hausschweine als geeignetere Ma√ünahme zur Bek√§mpfung der Schweinepest angesehen als eine Schutzimpfung. Gl√ľcklicherweise hat ein Umdenken stattgefunden, und die Impfung mittels Impfk√∂dern scheint √§hnlich erfolgreich wie bei der Tollwut. In bestimmten Regionen werden vom 16. bis 18. Februar Impfk√∂der ausgelegt, die n√§chste von insgesamt drei Impfungen in diesem Jahr wird vom 16. bis 18. M√§rz stattfinden.

Biogas statt Schweinefutter
... soll k√ľnftig in der Schweiz aus organischen Abf√§llen aus Grossk√ľchen werden, so das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Der Grund: die Ann√§herung an EU-Statuten, wo seit 2002 aus seuchenhygienischen Gr√ľnden die Verf√ľtterung von Speiseabf√§llen an Tiere verboten wurde. Eine √úbergangsfrist soll es auch in der Schweiz geben.

PRRS: In Schweinehochburgen noch immer viel Feldvirus
Auf einem Expertengespräch anlässlich der EuroTier 2006 diskutierten Fachleute auf Einladung von Boehringer Ingelheim die aktuelle Situation bei PRRS in Deutschland.

Managementfaktoren beeinflussen die Lungengesundheit von Schweinen
Zu diesem Ergebnis kommt eine brandneue Studie aus dem Bundesprogramm √Ėkologischer Landbau, nachdem Ergebnisse eines vorangegangenen B√ĖL-Projekts gezeigt haben, dass es bei Schweinen aus √∂kologischer Haltung h√§ufig zu Erkrankungen der Leber und der Lunge kommt. In einem weiteren Forschungsvorhaben wurde nun die Lungengesundheit von Mastschweinen in Abh√§ngigkeit von verschiedenen Haltungs- und Managementbedingungen untersucht. Mit interessanten Ergenissen!

Schweizer Tierschutz (STS) wehrt sich gegen Aufhebung des Strassentransitverbotes f
Ansonsten werde die Schweiz zur Drehscheibe der skandalösen internationalen Schlachttiertransporte, schreibt der STS. Er wirft dem Schweizer Bundesrat zudem vor, die Pläne zur Aufhebung des Verbots verschleiert zu haben.

Gentechnik contra Ebergeruch
Geh√∂rt das Kastrieren m√§nnlicher Ferkel - mit oder ohne Narkose - bald komplett der Vergangenheit an? M√∂glich, denn Forscher der Gruppe Tierwissenschaften an der niederl√§ndischen Universit√§t Wageningen haben die Gene im Erbgut von Schweinen entdeckt, die den unerw√ľnschten Ebergeruch beeinflussen. Dank gezielter Zuchtprogramme sollen planm√§√üig schon in 1-4 Jahren die ersten `geruchsfreien` Ferkel zur Welt kommen.

Omega 3-Fetts
Omega 3-Fetts√§uren reduzieren zahlreichen Studien zufolge das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganf√§llen etc. - den h√§ufigsten Todesursachen in Deutschland. Bislang mu√üte man diese Fetts√§uren entweder durch regelm√§√üigen Konsum bestimmter Fische oder als Nahrungserg√§nzung aufnehmen. Nun ist amerikanischen Kollegen die Z√ľchtung von gentechnisch ver√§nderten Schweinen gelungen, die diese Fetts√§uren produzieren.

Generalisierte Rhodococcus equi-Infektion bei zwei Ziegen
Erst k√ľrzlich wurde Rhodococcus equi wieder als Verursacher von hochgradigen Lungenver√§nderungen bei Pferden und als Abortgrund bei zwei Fohlen beschrieben. Interessant ist dieser Bericht √ľber eine Infektion von zwei Ziegen aus der gleichen Herde.

Eicheln im Schweinefutter f
Unter dem Motto `Altes neu entdeckt` f√ľhren Wissenschaftler der Stiftung Tier√§rztliche Hochschule Hannover mit der hannoverschen Fleischerei Hebel ein besonders schmackhaftes Projekt durch, das die Tradition der Eichelf√ľtterung in Niedersachsen neu beleben soll: Werden Schweine vor der Schlachtung mit Eicheln gef√ľttert, bekommt das Fleisch ein besonderes Aroma. Die ersten Schinken soll es im April geben...

Gibt es eine Alternative zur Eberkastration?
Männliche Mastferkel werden derzeit mit einigen Tagen kastriert, unter anderem um den typischen und auch am Schlachtkörper noch nachweisbaren Ebergeruch zu verhindern. Gibt es Alternativen? Hier sind die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Symposiums in Norwegen.

Angler Sattelschwein ist gef
... und es steht in der Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste, meldet die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH). Ein Jammer, ist doch diese Rasse diejenige mit der höchsten Ferkelaufzuchtrate (im Schnitt 23,6 pro Jahr) und zeichnet sich durch sehr gute Muttereigenschaften, hohe Milchleistung und hohe Tageszunahmen (600 bis 700 g) aus.

Weitere Schweinepest-gef
Nach den Schweinepest-F√§llen in Nordrhein-Westfalen wurde nun auch bei zwei Wildschweinen im Landkreis Ahrweiler seit Ende Dezember der Erreger nachgewiesen. Daher wird das Land Rheinland-Pfalz den bereits Ende letzten Jahres eingerichteten ¬Ągef√§hrdeten Bezirk¬ď in der Eifel ausweiten.

Sp
So das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Sie kann allerdings nicht kritiklos auf deutsche Verh√§ltnisse √ľbertragen werden, denn Fr√ľhabsetzen in den USA ist tats√§chlich fr√ľh, die Ferkel sind dann meist erst 12 Tage alt, beim `Sp√§tabsetzen` dann 21 Tage. Trotzdem ist die Studie ausgesprochen interessant!

`Leuchten` von Fleisch Hinweis f
Darauf weist die Interessengemeinschaft der Schweinehalter angesichts der j√ľngsten Skandale um den Handel mit verdorbenem Fleisch hin: Pseudomonas fluorescens, der sich h√§ufig in Fleisch und Fisch befindet, beginnt bei starker Vermehrung zu fluoreszieren.

L
Vom 15. bis 18. November haben Deutschland (Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen) und die Niederlande den Ernstfall geprobt. Im Rahmen der gro√ü angelegten √úbung hat das Bundesministerium f√ľr Verbraucherschutz, Ern√§hrung und Landwirtschaft den zentralen Krisenstab einberufen. Diesem geh√∂ren die Staatssekret√§re des Bundes und der L√§nder an.

Schweine-Herzklappen `klappern` nicht
Nach Bypass-Operationen ist das Einsetzen neuer Herzklappen die h√§ufigste Herzoperation beim Menschen - immerhin 18.000 Eingriffe pro Jahr. Es gibt nur ein Problem: die k√ľnstlichen Klappen klappern meistens, die nat√ľrlichen vom Schwein gl√ľcklicherweise aber nicht...

Saugferkelverluste h
Ohne Zweifel ist die Freilandhaltung von Sauen die artgerechtere Haltungsform, doch die Verluste von Saugferkeln sind doch h√∂her als bei der konventionellen Stallhaltung. Zu diesem Ergebnis kommt eine √ľber f√ľnf Jahre dauernde Studie in 21 osteurop√§ischen Schweinezuchtbest√§nden.

USA meldet 560 Millionen Dollar Verlust pro Jahr durch PRRS
Jedem in der Schweinepraxis t√§tigen Tierarzt ist es wohlbekannt: das Porcine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) - eine Viruserkrankung, die zu verminderter Reproduktionsleistung, erh√∂hten Todes- und verringerten Wachstumsraten gekennzeichnet ist. Sie verursacht, so eine Studie der Iowa State University und dem United States Department of Agriculture (USDA), mehr Sch√§den als die Schweinepest und die Aujeszky¬īsche Krankheit!

Neuer Schweinepest-Impfstoff erprobt
Haus- und Wildschweine können an der klassischen Schweinepest erkranken - die bisherigen Maßnahmen, die u.a. in ausgedehnten Keulungen bestanden, waren nicht wirklich befriedigend. Ein neuentwickelter oraler Impfstoff der TiHo Hannover liefert Anlaß zur Hoffnung...

Das optimale Threonin:Tryptophan-Verh
Das optimale Tryptophan:Lysin-Verhältnis in Relation zum Threonin:Lysin-Verhältnis sollte in dieser Studie an fast 300 Ferkeln ermittelt werden - eine wichtige Frage im Hinblick auf Wachstum und Qualität der Tiere. Die amerikanische Studie brachte interessante Ergebnisse - lediglich die unreflektierte Zugabe der einen oder anderen Aminosäure bringt nichts, auf die Mischungsverhältnisse kommt es an...

Beeinflu
Bei Mensch und Hund weit verbreitet, mitunter auch bei Pferd und Katze eingesetzt: Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, soll eine immunstimulierende Wirkung entfalten. Gilt das auch f√ľr Schweine? Eine hochinteressante Studie aus Weihenstephan!

T
Bislang sind schon 24 Personen in der chinesischen Provinz Sichuan gestorben, insgesamt sollen fast 120 betroffen sein. Der verantwortliche Streptokokken-Stamm gehört zum Serovar 2. Nach Angaben chinesischer Behörden haben sich die Betroffenen durch Kontakt mit Schweinen infiziert.

Die Impfung als Alternative zur chirurgischen Kastration bei m
M√§nnliche Mastschweine werden in der Regel bereits fr√ľh chirurgisch kastriert, um einen durch Androgene bedingten unangenehmen Fleischgeruch auch nach der Schlachtung zu vermeiden. Derzeit ist aber die Ferkelkastration ohne Bet√§ubung sehr in die Diskussion geraten. Ist eine Immunokastration eine vern√ľnftige Alternative? Es scheint so!

Bedeutet das neue EU-Lebens- und Futtermittelrecht das Ende der amtlichen Kontrolle?
Die EU hat in der zum 1. Januar 2006 g√ľltigen neuen Regelung die Rahmenbedingungen f√ľr einen vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutz weiter konkretisiert. Das neue System der EU verlagert die Verantwortlichkeit f√ľr die Sicherheit der Lebensmittel verst√§rkt auf die Hersteller von Futter- und Lebensmitteln. die Auswirkungen dieser √Ąnderungen diskutierten Wissenschaftler an der TiHo Hannover am 24. Juni.

Schweiz: Ab 2009 ausschlie
Der weitaus gr√∂√üte Teil der Mitglieder im Nationalrat der Schweiz (148 zu 8 Stimmen) votierte f√ľr die √Ąnderung anl√§√ülich der Revision des Tierschutzgesetzes: Ab Anfang 2009 sollen Ferkel `grunds√§tzlich` nicht mehr ohne Schmerzausschaltung kastriert werden. Ziehen die anderen europ√§ischen L√§nder nach?

Transponder statt Ohrmarken bei Mastschweinen
Das war das Motto einer in der Schweiz durchgef√ľhrten Untersuchung im Rahmen eines EU-Projektes zur l√ľckenlosen R√ľckverfolgbarkeit von der Schlachtung eines Tieres bis zur Geburt: Agroscope T√§nikon kennzeichnete insgesamt 421 Schweine mit Transpondern in der Bauchh√∂hle. Die Resultate nach anf√§nglichen Pannen sind √ľberraschend gut.

Blaulicht macht Schweine ruhiger
... und dementsprechend weniger aggressiv, die Verluste durch Rangordnungskämpfe oder Kannibalismus sind geringer, und sogar die täglichen Zunahmen etwas höher und die Fleischqualität besser. So die vorläufigen Ergebnisse einer äußerst interessanten Studie mit knapp 200 Mastschweinen.

Mini-Schweine sind auch Schweine
... und keine Haustiere, unterliegen also den gleichen Gesetzen wie `normale` Schweine und sind f√ľr die Haltung in der Wohnung ungeeignet, wie die Staatssekret√§rin Emilia M√ľller ausdr√ľcklich betonte. Sie d√ľrfen auch nach einem Urteil des Amtsgerichts M√ľnchen nur dann in einer Wohnung gehalten werden, wenn von ihnen keine Gefahr f√ľr die Mitbewohner des Hauses ausgeht.

Salmonellen-Status bei deutschen Sauen und Mastschweinen
In Schleswig-Holstein wurden im Rahmen einer Dissertation am Institut f√ľr Tierzucht und Tierhaltung der Universit√§t Kiel 103 Betriebe auf freiwilliger Basis auf ihren Salmonellenstatus untersucht. Ergebnis: √∂kologische Betriebe zeigen einen deutlich niedrigeren Salmonellenbefall als Betriebe mit konventioneller Haltung. Aber keine voreiligen Schl√ľsse: nur wenige √∂kologische Betriebe machten mit (die Umfrage ist nicht repr√§sentativ), und den Sauen mit Freilandhaltung machen die stark Salmonellen-verseuchten M√∂wen zu schaffen...

Nationale Schweinehaltungsverordnung vertagt
Noch keine √Ąnderung der Schweinehaltungsverordnung: Der Agrarausschuss des Bundesrates beschloss mit gro√üer Mehrheit, die Beratung des vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Entwurfs einer Schweinehaltungsverordnung auf den 8. November 2004 zu vertagen. Zur Vorbereitung wird ein Unterausschuss eingesetzt, der am 28. Oktober 2004 zusammenkommen soll.

WHO besorgt
Vor einer weltweiten Epidemie hat die WHO nach dem √úberspringen der Artengrenze durch das Vogelgripp-Virus gewarnt. Wie nahe die Gefahr ger√ľckt sei, wisse man allerdings nicht, so Shigeru Omi, Leiter der WHO f√ľr die Region Westpazifik.

Wirksamkeit von Mycoplasma-Impfstoffen
In einer unabh√§ngigen Vergleichsstudie des Institut Superi√©ur des Productions et des Industries Agro-alimentaires (ISPAIA), Frankreich, konnte die hervorragende Wirkung des Depot-1-Shot Ingelvac¬ģ M.hyo der Firma Boehringer Ingelheim nachgewiesen werden.

Deutschland wegen Nicht-Umsetzung der Schweinehaltungsrichtlinie vor dem Europ
Die Br√ľsseler Kommission hat die Bundesregierung vor dem Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) verklagt, denn `Die Richtlinie h√§tte bis sp√§testens zum 1. Januar 2003 umgesetzt werden m√ľssen. Deutschland hat aber bis heute noch kein Gesetz notifiziert`. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sieht das ganz anders...

Deutschland braucht gr
Die Schweinehalter in Deutschland m√ľssen in den kommenden Jahren unbedingt ihre Best√§nde vergr√∂√üern und sich st√§rker in geschlossene Produktionssysteme integrieren, mahnt Prof. Hans-Wilhelm Windhorst von der Hochschule Vechta. Sonst gehen Marktanteile verloren, v.a. an D√§nemark und die USA.

Neues Gesetz zur Neuordnung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts vorgestellt
Bundesverbraucherministerin K√ľnast bezeichnet es euphorisch als `Meilenstein auf dem Weg zu mehr Lebensmittelsicherheit`, wurde doch aus bisher 11 Gesetzen ein einziges gemacht, das Lebensmittel- und Futterrecht regeln soll. Erstmals w√ľrden somit Futtermittel als erstes Glied der Lebensmittelherstellungskette verstanden und konsequent in diese einbezogen.


√Ėsterreichische Veterin√§rbeh√∂rden haben den Import lebender Schweine aus Ungarn wegen dort aufgetretenen Aujeszky-F√§llen verboten, wie die ungarische Tageszeitung `Magyar Hirlap` schrieb. Ungarn hat angeblich bereits in Br√ľssel und bei den zust√§ndigen √∂sterreichischen Stellen Protest eingelegt.

Baden-W
Dies gilt f√ľr Hausschweine, aber auch f√ľr die in den USA popul√§ren `Minipigs` und f√ľr H√§ngebauchschweine, wie das Ministerium f√ľr Ern√§hrung und L√§ndlichen Raum in Stuttgart nach der j√ľngsten Sitzung des Landestierschutzbeirats mitteilte.

Rationierte F
Zu diesem Ergebnis kommen vergleichende Untersuchungen am Institut f√ľr Tierzucht und Haustiergenetik der Universit√§t Gie√üen an insgesamt 1613 tragenden Sauen. √úberpr√ľft wurde der Einfluss der F√ľtterungsart auf Gesundheit und Reproduktionsleistungen bei gleichen Umweltbedingungen in zwei H√§lften desselben Stalles.

Genomsequenz von Cryptosporidium parvum entschl
Diese bahnbrechende Erkenntnis gelang Wissenschaftlern der Universit√§t von Minnesota. Cryptosporidium parvum bef√§llt Mensch und zahlreiche Nutztiere. Beim Menschen verursacht er Durchf√§lle, Bauchkr√§mpfe und √úbelkeit, bei immunschwachen Personen kann eine Infektion sogar t√∂dlich verlaufen. Mit der Entschl√ľsselung des Genoms sollen auch erstmals gezielte Medikamente gegen den Parasiten gefunden werden, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science.

Erneut Schweinepest-Impfung in Rheinland-Pfalz f
Vom 20. bis 22. Februar 2004 und vom 19. bis 21. M√§rz werden durch die J√§ger auch in diesem Jahr wieder Impfk√∂der ausgelegt - in der Eifel und in der Pfalz. Die Impfung der Wildschweine gegen die Schweinepest wird seit 2 Jahren durchgef√ľhrt und als sehr erfolgreich bewertet.

Oregano u.a. phytogene Futterzus
Die Schweizer Organisation `Artgerechte Tierhaltung` untersuchte den Einsatz phytogener Futterzus√§tze in insgesamt 64 Schweinezuchtbest√§nden. Das Ergebnis: positive Wirkung v.a. durch die Zuf√ľtterung von Oregano.

Neue Diskussion um Antibiotika bei Schweinen
Der neueste Forschungsbericht der University of Illinois berichtet, die Effizienz der US-Schweinez√ľchter (und damit auch die Profite) steige durch Antibiotika-Einsatz um mehrere Prozentpunkte. Der Vorsitzende der deutschen Arneimittelkommission warnt hingegen vor dem Missbrauch der Antibiotika in der Tierzucht: lebensrettende Medikamente drohen n√§mlich wirkungslos zu werden - aber f√ľr den Menschen.

Gr
Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universit√§t (LMU) M√ľnchen sind auf dem Weg, fremde Erbsubstanzen in das Erbgut h√∂herer S√§ugetiere einzubringen, einen wesentlichen Schritt vorw√§rts gekommen. Alexander Pfeifer vom Department f√ľr Pharmazie und Eckhard Wolf vom Genzentrum der LMU nutzten als Vehikel f√ľr die fremde Erbsubstanz ein Virus, das in S√§ugerzellen eindringen kann. Als fremde Erbsubstanz nahmen sie ein Gen, das f√ľr ein gr√ľn leuchtendes Protein (GFP) codiert, und infizierten Schweine-Embryonen damit.

`Rotes Fleisch` Ausl
Wie kalifornische Forscher in den `Proceedings of the National Academy of Sciences` ver√∂ffentlichten, soll der Genu√ü von `rotem Fleisch` (also Lamm-, Schweine- und Rindfleisch) zu vermehrtem Auftreten das Auftreten von manchen Herzerkrankungen sowie von Krebserkrankungen beg√ľnstigen.

Freilandhaltung von Sauen - wirtschaftlich oder nicht?
Forscher der Universit√§t Kiel werteten insgesamt 6814 W√ľrfe aus 5 unterschiedlich gro√üen Freilandbetrieben √ľber 3 Jahre aus, um die Frage der Reproduktionsleistung und damit der Wirtschaftlichkeit der Freilandhaltung von Sauen zu kl√§ren.

K
Die meisten Sauen werden zur Steigerung der Reproduktionsleistung w√§hrend des √Ėstrus gleich mehrfach besamt. Wie viele werden so auch post-ovulatorisch besamt, und bringt diese Methode tats√§chlich eine gesteigerte Reproduktionsleistung? Dies untersuchten brasilianische Kollegen.

Das `d
Normalerweise werden mit Antibiotika bakterielle Infektionen therapiert. Seit langem werden sie auch in niedrigen Dosen zur Wachstumssteigerung bei intensiv gehaltenen Nutztieren eingesetzt, bei denen sie vermutlich subklinische Infektionen eliminieren. Seit einigen Jahren werden zunehmende Antibiotika-Resistenzen bei Bakterien unter anderem auf die Verabreichung von F√ľtterungsantibiotika zur√ľckgef√ľhrt. Geht es √ľberhaupt ohne?

Gruppenhaltung f
Die Haltung tragender Sauen in Gruppen zu 50 bis 70 Tieren bietet viele Vorteile, ist allerdings auch deutlich `unfalltr√§chtiger` als die konventionellen Haltungsformen. Der Infodienst der S√§chsischen Landesanstalt f√ľr Landwirtschaft gibt praktische Hinweise zur Verh√ľtung baulicher oder haltungsbedingter Fehler:

Seltene Erden in der Schweinemast: neue Erkenntnisse
Die Bundesforschungsanstalt f√ľr Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig hat ihre Versuche zu Einsatzm√∂glichkeiten `Seltener Erden` (SE) als Alternative zu herk√∂mmlichen Leistungsf√∂rderern abgeschlossen. Sie wollte damit auch die Ergebnisse nachvollziehen, die die Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen nach Zus√§tzen von SE-Verbindungen beobachtete: h√∂here Gewichtszunahmen und bessere Tageszunahmen.

Vier weitere Antibiotika verboten
Die Vorschriften √ľber die Sicherheit von Futtermitteln werden weiter versch√§rft. EU-Rat und Parlament haben am 22. Juli die Verordnung zur √úberwachung der Verwendung von Futtermittelzusatzstoffen verabschiedet. Ab 1. Januar 2006 werden dann vier weitere Antibiotika als Zusatzstoffe in Futtermitteln verboten sein.

Seltene Erden aus China-Antibiotikaersatz in der Schweinemast?
An der LMU M√ľnchen werden seit einiger Zeit die `Seltenen Erden` als Futterzusatz f√ľr Ferkel untersucht. Mit bislang sehr guten Ergebnissen: Gewichtszunahme und Futterverwertung wurden deutlich gesteigert, die Kosten sind akzeptabel. Eine m√∂gliche Alternative also, wenn ab 2005 antibiotische Leistungsf√∂rderer in der EU verboten werden...

Startschwierigkeiten bei Schweinedatenbank
Obwohl der EU-Agrarministerrat bereits im Jahr 2000 analog zu den Rindern die Einrichtung einer zentralen elektronischen Datenbank beschlossen hat, gibt es auch Monate nach der Einf√ľhrung der Meldepflicht am 31.12.2002 noch Probleme.

Deutlicher R
Subklinische Erkrankungen können bei Schweinen die Gewichtszunahme erheblich reduzieren. Einer neuen schwedischen Studie zufolge kann eine subklinische Ileitis die tägliche Gewichtszunahme um bis zu 25% reduzieren.

Ge
Blutprobenergebnisse des fl√§chendeckend eingesetzten PRRS-ELISA-Antik√∂rpertests (Herd Check PRRS von Firma IDEXX) m√ľssen nach einer Test√§nderung neu bewertet werden.

PMWS in der Ferkelaufzucht - wie kann die F
Sie werden einfach nicht geringer, die Probleme mit PCV2 (Circoviren). Nach wie vor sind in der Ferkelaufzucht vieler Sauenbetriebe Bilder wie blasse Haut, raues Haarkleid, breiige Durchf√§lle bei einzelnen Ferkeln, Abmagern, K√ľmmern und Auseinanderwachsen von nach dem Absetzen ausgeglichenen W√ľrfen an der Tagesordnung.

Mycoplasmen beim Schwein pdf opens in new window
Die erste deutsche Internetseite, die sich speziell mit dem Krankheitskomplex Mycoplasmen beim Schwein befasst, wurde jetzt im Netz freigeschaltet. Quelle: www.mycoplasma.de

Neue Tierimpfstoff- Verordnung - das n
Die Rede ist von der sogenannten Tierimpfstoff-Verordnung (TIVO) und hier insbesondere der ¬ß 34 Absatz 2, der als Ausnahmeregelung im Einzelfall eine Abgabe von Impfstoffen an Landwirte erlauben kann, sofern Belange der Tierseuchenbek√§mpfung nicht ber√ľhrt sind.

Probiotika statt Antibiotika f
DFG-Forschergruppe sucht neue Futterzus√§tze f√ľr Nutztiere - ein Zwischenbericht

Neuer Test f
Wissenschaftler entwickeln neuen Test f√ľr organische St√§ube in Viehst√§llen

Hier sieht es ja aus wie im Schweinestall - BFA f
Schweinestall steht oft als Synonym f√ľr Durcheinander und Verschmutzung. Zu Recht?






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