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Neue Menschen-Art auf indonesischer Insel Flores entdeckt
Der sogenannte `Homo floresiensis` war nur etwa einen Meter groß und hatte ein sehr kleines Gehirn. Dennoch jagte er Drachen und Mini-Elefanten - aber wie? Der Homo floresiensis verschwand erst vor 13.000 Jahren.

Als Nahrung dienten Miniaturausgaben des Urzeit-Elephanten Stegodon, Fledermäuse, Vögel - und gelegentlich möglicherweise ein Drache.

`Ich bin immer noch v√∂llig verbl√ľfft`, sagt Mike Morwood von der University of New England im australischen Armidale, dessen Team dieses erste Exemplar des Homo floresiensis entdeckt hat.
`Ich hatte damit gerechnet, dass wir √úberreste von Homo erectus finden w√ľrden - aber damit nicht.`

Das Hirnvolumen des Homo floresiensis betrug nur etwa 380 Kubikzentimeter. Das Gehirn des Homo erectus, der vor 1,8 Millionen Jahren auf der nahe gelegenen Insel Java auftauchte, ist doppelt bis viermal so groß. Der Homo sapiens, also der moderne Mensch, hat ein Hirnvolumen von 1250 bis 2000 Kubikzentimetern. Kein anderer Vormensch hatte ein vergleichbar kleines Gehirn wie der Homo floresiensis.

Waren die zwergenhaften Inselbewohner also dumm? Keineswegs, meint Peter Brown. Denn in der H√∂hle wurden neben dem Skelett und √úberresten von f√ľnf bis sieben weiteren winzigen Urmenschen auch verschiedene Steinwerkzeuge gefunden, Klingen, Keile und Ahlen. Man fand √úberreste von Feuerstellen, verkohlte Knochen, Elefantensch√§del mit Faustkeil-Splittern darin - und die √úberreste eines Komodo-Warans, oder -Drachens, einer noch heute auf Flores und Komodo lebenden Riesenechse.

`In der Höhle wurde Jagdwild zerlegt und gebraten`, ist sich Mark Morwood sicher. `Ein so kleines Gehirn in Verbindung mit Werkzeuggebrauch - das erfordert eine neue Vorstellung von der menschlichen Evolution`, glaubt Peter Brown. Offenbar sei die schiere Masse weit weniger wichtig als bislang angenommen, `es geht wohl um das Netzwerk, um die Art, wie Information sich im Gehirn ausbreitet`.

Bestimmte Merkmale der Nase, des Kiefers und andere Hinweise deuten in eine andere Richtung: Der Homo floresiensis, glauben Brown und Morwood, ist ein geschrumpfter Homo erectus. `Zwergenwuchs ist bei Tieren, die auf Inseln isoliert werden, schon lange bekannt`, erkl√§rt Brown. `Wir haben hier das erste deutliche Beispiel f√ľr einen solche Zwergenwuchs-Entwicklung bei menschlichen Wesen`, ist sich Brown sicher.

Ziemlich klar ist, was den Homo floresiensis ausl√∂schte: ein Vulkanausbruch vor etwa 12.000 Jahren. Er ebnete den Regenwald, den nat√ľrlichen Lebensraum des Homo floresiensis, ein und rottete so die `Hobbits` ebenso aus wie ihr bevorzugtes Jagdwild, die Zwergelefanten.

Bleibt die Frage, wie ein Meter gro√üe Menschlein die bis zu drei Meter langen Komodo-Drachen jagen konnten, die auch Ziegen, Wasserb√ľffel und gelegentlich sogar Menschen anfallen.

Ganz einfach, erklärt Mark Morwood: `Die Drachen sind am Morgen, wenn es kalt ist, ziemlich träge. Sie hätten einfach hingehen und sie mit einem Stein bewusstlos schlagen können.`

Quelle: www.spiegel.de


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