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Nikotin durch Sabotage in nieders
Eine ganz neue Spur, der die Staatsanwaltschaft nun im Falle der Eier mit Nikotin-Rückständen nachgehen muß: War es Sabotage? Die Meinungen sind geteilt: `Wir haben nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür`, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Oldenburg. Dagegen geht der Produzent der Eier, die Deutsche Frühstücksei GmbH, weiter davon aus, dass Unbekannte der Firma schaden wollten.

`Bei der Staatsanwaltschaft ist eine anonyme Anzeige gegen uns eingegangen`, sagte ein Sprecher. Die Nikotinrückstände seien ausgerechnet in den von dem Anzeigenerstatter benannten Ställen nachgewiesen worden.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben inzwischen 2,8 Millionen Eier aus dem Handel zurückgerufen. Alle vom 25. bis 31. März in den Ställen der Deutschen Frühstücksei produzierten Eier seien für Analysen in amtlich gesperrte Lager gebracht worden, sagte eine Sprecherin in Neuenkirchen-Vörden.

Den Schaden bezifferte sie auf mehrere Millionen Euro. Zunächst hatte die Firma nur 60.000 Eier aus einem Stall zurückholen lassen. Von den 128 gesperrten Ställen seien inzwischen 89 wieder frei gegeben. In den anderen Betrieben gebe es weitere Analysen.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt wegen Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz gegen die Deutsche Frühstücksei GmbH. Der Einsatz von Nikotinsulfat bei der Desinfektion geräumter Ställe sei in Deutschland erlaubt, so die Behörde. Verboten sei jedoch die Verwendung in Ställen, in denen sich Tiere aufhalten.


Quelle: www.tagesschau.de


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