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Sepsis ist eine globale medizinische Herausforderung
So sehen das zumindest internationale Experten, die in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufrufen, sie als Notfall zu sehen und zu behandeln. In Deutschland sterben täglich 140 Menschen an einer Sepsis, weltweit einige Millionen jährlich, und weltweit ist sie vermutlich die häufigste Todesursache, so Konrad Reinhart, Vorsitzender der Global Sepsis Alliance.

Damit ist sie häufiger als Brust- und Darmkrebs oder Aids, aber dem Laien viel weniger bekannt.

Mediziner sollten, so die Global Sepsis Alliance, „die Sepsis als schweren medizinischen Notfall einzustufen und innerhalb der ersten Stunde nach der Verdachtsdiagnose Flüssigkeit und Antibiotika zu verabreichen und andere geeignete Maßnahmen einzuleiten.“

Um die Versorgung von Sepsis-Patienten zu verbessern, startet das Forschungs- und Behandlungszentrum „Center for Sepsis Control and Care“ in Jena ab Dezember eine deutschlandweite Qualitätsinitiative. Diese zielt darauf ab, Patienten möglichst in der ersten Stunde nach Diagnosestellung mit Antibiotika und kreislaufunterstützenden Maßnahmen zu behandeln.

Die Landesärztekammer Thüringen unterstützt die Initiative.

Quelle: www.aerzeblatt.de



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