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Kongenitale Missbildungen der Zervix bei Stuten
K√ľrzlich wurde ein Fallbericht einer f√ľnfj√§hrigen Quarter Horse-Maidenstute mit einer kurzen (nur 3 cm langen) kongenitalen inkompetenten Zervix zusammen mit einem Pneumouterus beschrieben. Ausgehend davon besch√§ftigt sich die vorliegende Zusammenstellung mit den kongenitalen Zervixmissbildungen - die teilweise erst verh√§ltnism√§√üig sp√§t, n√§mlich wenn es zur Erstbedeckung geht, manchen Besitzern auffallen.

Die Stute hatte einen normalen 64 XX Karyotyp und auf Serien-Ultraschalluntersuchungen gut zu sehen aktive normal große Ovarien mit einer regelrechten Aktivität der Follikel.

die Ursachen kongenitaler Zervix-Missbildungen sind vielf√§ltig und reichen von sporadischen Entwicklungsst√∂rungen, Chromosomenver√§nderungen, genetischen Abweichungen bis hin zu Einfl√ľssen der Umwelt auf den Ph√§notyp.

Zur Diagnostik gehören unbedingt auch die Bestimmung des gonadalen Geschlechts, der verschiedenen Sexualhormone, des zytogenetischen Geschlechts und eine Stammbaumanalyse.


Quelle: Card, C. (2012), Congenital abnormalities of the cervix in mares. Equine Veterinary Education, 24: 347‚Äď350. doi: 10.1111/j.2042-3292.2011.00363.x




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PFERDEPRAXIS

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Vorgestellt wurde die siebenj√§hrige Quarter Horse-Stute mit einer zun√§chst r√§tselhaften Symptomatik: hochgradiges √Ėdem der linken Hintergliedma√üe mit h√∂chstgradiger Lahmheit, die sich schnell progressiv √ľber 48 Stunden entwickelte, gefolgt von einer immunvermittelten h√§molytischen An√§mie (IMHA), Myositis und Myokarditis. Wie passen diese Symptome zusammen? Ein h√∂chst lehrreicher Fallbericht!

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